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Vollgas und Gas

Am Samstag spielten wir ohne unsere jungen Wilden (die Mädels hatten diese Wochenende noch einige andere Spiele zu absolvieren) gegen den Ahrensburger TSV.
Vielleicht machte Daniel auch deshalb gleich vor Spielbeginn die Ansage: Ich möchte dass ihr alle Vollgas und Gas gebt!
Pfff, als ob wir nicht auch noch wild (und jung) sein können…Im 1.Viertel starteten wir auch richtig gut. Die Ahrensburger hatten zu Anfang keine Chance, sich richtig in der Defense oder Offense aufzustellen, wir spielten schnell und unsere Würfe trafen ihr Ziel. 22:11 ging es zu Ende.
Tja, am Ende des Tages wussten wir dass dieses 1. Viertel uns den Arsch gerettet hat…
Was dann kam, war zwar immer noch sehr wild aber zu viel des Guten. Ich denke Daniel meinte mit Vollgas und Gas etwas anderes.
Die Ahrensburger Mädels spielten fast durchgehend eine Ganzfeldpresse und machten uns schon den Ballvortrag ziemlich schwer. Von dieser anfänglichen Hektik konnten wir uns dann auch hinter der Mittellinie nicht mehr trennen, kamen vom Gaspedal nicht mehr runter und spielten dann nicht mehr ganz so schlau. Dieses 2.Viertel endete unentschieden, aber durch den Vorsprung aus dem 1. Viertel gingen wir in Halbzeit mit 36:25.

Eigentlich waren wir die bessere Mannschaft und zeigten dies auch immer wieder, aber so richtig konnten wir die Hektik nicht mehr loslassen und dementsprechend gingen die letzten beiden Viertel auch wieder nur knapp an uns.
ABER wir haben es mal wieder geschafft und haben unseren 5.Sieg mit 64:53 eingefahren und sind ungeschlagen an der Tabellenspitze!!

Und das Beste kommt zum Schluss: Im Anschluss an unser Spiel begannen wir mit unserer (frühen) Weihnachtsfeier mit Buffet und Julklapp in der Halle. Später spielten dann auch noch unsere Youngsters, die wir ordentlich anfeuern konnten, ok etwas gepöbelt haben wir auch, aber natürlich nur zu Recht;-)

Am 30.11 spielen wir dann wieder auswärts und mit unseren jungen Wilden gegen Harburg-Hittfeld.

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Ein Sonntagsspiel

Ja, so kann man den Auswärtssieg gegen SC Rist Wedel wirklich nennen, denn es war ein gemütlicher Sonntagnachmittag. Allerdings fühlte sich der Spielverlauf zäher an als er war.

Ein zäher Kampf gegen Wedel 2
(Photo by Manningeaux)

Denn rückblickend betrachtet, war im ersten Viertel schon alles entschieden: unsere Führung ab der 3. Minute gaben wir das ganze Spiel nicht mehr ab. Zu Beginn der Partie fanden wir unsere Chancen einfach, die Körbe fielen durch viele Centeraktionen.

Laura machte sich sehr lang und zeigte in ihrem 2. Regionalligaspiel eine gute Leistung mit 12 Punkten
(Photo by Manningeaux)

Nach 10 Minuten kamen wir auf 23 Punkte, Wedel nur auf 12. Dann war im zweiten Viertel unter dem Korb der Wurm drin. Dank der guten Defense hielten wir den Gegner aber in Schach und es blieb nach einem ausgeglichenen Viertel bei einer Halbzeitführung von 36:26.

Der Start nach der Pause wurde von beiden Teams deutlich verpennt. Vielleicht lag es an dem generell schnellen Tempo der ersten Spielhälfte, aber weder Wedel noch wir trafen in den ersten Minuten den Korb – ausgenommen Sammys 3er. Danach punkteten wir wieder stärker und konnten die Wedeler Damen trotz Foul-Trouble auf magere 4 Punkte im Viertel halten – wir hatten Glück, dass die Freiwurfquote schlecht ausfiel. So ging es mit einem komfortablen Vorsprung von 19 Punkten in das letzte Viertel. Dies zeigte nochmal die Stärken des Gegners. Unsere Defense lies mehr zu und die Wedelerinnen punkteten konstant. Aber auch wir fanden immer wieder den Weg zum Korb und verwandelten dann entweder direkt oder trafen unsere Freiwürfe. Nach einem Punktereichen letzten Viertel gewannen wir 67:54 und holten uns den vierten Liga-Sieg in Folge! Wir sind gespannt, wie die Partie am Samstag (23.11.) zuhause gegen Ahrensburg verlaufen wird. Es spielten Nele, Kim, Melli, Cliffo, Laura, Sophia, Nike, Anne, Sammy, Miri und Forty.

Anne hatte heute im Centerduell gegen ihre ehemalige Mitspielerin Katharina Kühn die Nase vorn (8 Punkte)
(Photo by Manningeaux)

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Alle guten Dinge sind vier!

Nachdem wir uns in der letzten Saison dreimal mit Rendsburg messen durften, und zuletzt in der Verlängerung verloren hatten, war das Ziel für Sonntag mit einem Sieg klar definiert.
Um 18.00 wurde das Spiel mit einer Zonenpresse eröffnet und Ballverluste auf der Seite der Gegner konnten wir schnell in Punkte ummünzen. Die erste Auszeit ließ nicht lange auf sich warten und der Rendsburger Coach stellte sein Team besser auf die Presse ein, so dass der Vorsprung auf 22:17 zum Viertelende schmolz.Im zweiten Viertel wurde in der Defense weiterhin gekämpft, allerdings belohnten wir uns in der Offense zu wenig. Die Distanzwürfe fanden kaum ihr Ziel (Sandra’s heißes Händchen ausgenommen) und das gesamte Spiel war zu statisch. Beim Drive fehlte häufig das Gegenhalten und das gute Anspiel auf die Center wurde zu selten gesehen.
Trotz allem gingen wir mit einer 41:27 Führung in die Halbzeit.

Topscorerin Sammy bei 2 ihrer 16 Punkte (Photo by Manningeaux)

Vor Beginn der zweiten Halbzeit sprachen Melli & Sammy noch ihr ‚Positiv-Mantra‘, wollten die Dreier bis dahin noch nicht fallen. Sammy setzte die positive Energie gleich auf dem Feld um und brachte uns mit 3 Dreiern auf Abstand.
Desweiteren hat Miri, die nach längerer Verletzungspause endlich wieder mit uns auf dem Feld stand, mit ihrem harten Drive zum Korb die Offense etwas wiederbelebt und ist in alter Manier unterm Korb auf Rebound Jagd gegangen. Welcome back!

Endlich ist Miri (11 Punkte) wieder da und tanzt die Gegner aus (Photo by Manningeaux)

Den Druck in der Defense versuchten wir mit unserer Presse weiter aufrecht zu erhalten. Hier zeigten sich jedoch immer wieder ‚Schönheitsfehler‘ die Rendsburg, unter anderem mit Treffsicherheit von der Dreierlinie bestrafte und die es nun in den nächsten Trainingseinheiten zu beheben gilt.

Rendsburgs Kondition (nur sechs Leute waren angereist) riss nicht ab, und so wurde sich bis zuletzt auf beiden Seiten nichts geschenkt.
Unser Spiel mag häufig noch nicht rund laufen, aber die Einsatzbereitschaft sowie der Teamzusammenhalt wird mit jedem Spiel besser und so konnten wir die Partie am Ende mit 71:54 souverän gewinnen.

Zu guter letzt noch einen lieben Dank an die Unterstützung von der Bank, die dieses Mal gleich mit 4 Schwangeren Spielerinnen besetzt war. Bei uns geht der Baby Boom rum (!), dies nur als kleiner Warnhinweis am Rande. Den Letzten beim Suicide erwischt‘s 😉

In diesem Sinne weitermachen!

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Souveräner Sieg im Pokalspiel gegen Elmshorn

Nach einem holprigen Start im ersten Viertel konnten wir im zweiten Viertel eine Leistungssteigerung zeigen. Immer wieder erspielten wir uns freie Aktionen, jedoch gelang es uns nicht diese in Punkte umzuwandeln. Der Korb schien wie vernagelt zu sein und es war noch reichlich Luft nach oben vorhanden. Bei einem Halbzeitstand von 29: 15 ging es in die Pause.

Die deutlichen Worte unseres Trainers Daniel zeigten Wirkung. Wir gingen deutlich stärker ins dritte Viertel, es wurde härter verteidigt und auch unsere Würfe fanden immer mehr ihr Ziel. Durch unsere Presse zwangen wir den Gegner immer wieder zu Fehlern und konnten diese nun oftmals für uns nutzen.

Am Ende gewinnen wir souverän mit 73: 32 und ziehen ins Viertelfinale des HBV- Pokals ein. Nun heißt es diese Woche an den Schwächen arbeiten, um gestärkt und vor allem mit viel Selbstvertrauen am Sonntag 10.11. gegen die Rendsburg Suns ins Spiel zu gehen.

Es spielten: Frauke 6, Nele 8, Kim 4, Sarah 4, Sandra 10, Sophia 5, Franzi 2, Anne 17, Sammy 6, Melli 11

 

Hier geht’s zur Facebook Veranstaltung wir bieten wieder eine kleine Cafeteria mit Kaffee, Softdrinks und Kuchen ! 🙂

https://www.facebook.com/events/1536101573197401/

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Eine wahre Zitterpartie

Am Samstag Nachmittag trafen wir uns mit großem Kader vor unserer Heimhalle. Leider fand unser Warmup in der ersten halben Stunde nur sehr theoretisch statt, da die Halle erst äußerst spät geöffnet wurde. Einige unserer Jugendspielerinnen sollten heute ihren Regionalliga-Einstand feiern. Nachdem seit vielen Wochen das Training teilweise zusammengelegt wurde und nun alles bürokratische geklärt war, freuten wir uns, gleich drei von ihnen dabei zu haben.

Aufgrund der knappen Zeit fiel das Aufwärmen recht knapp und hektisch aus. So fehlten uns wohl knapp 15 Minuten, die wir verspätet ins Spiel starteten. Wer in der Halle war, brauchte viel Optimismus, um in den ersten 8 Minuten an ein gutes Spiel unsererseits zu glauben! Nachdem die Mädels vom ETV nach 8 Minuten und 4 Dreiern bereits 21 Punkte erzielt hatten, stand bei uns nur eine labbrige 2 auf der Anzeigetafel. Coach Musché schenkte unseren Rookies das Vertrauen, frischen Wind in die Partie zu bringen. In den letzten 2 Minuten schafften wir es, noch einmal aufzuholen und mit einem 10 zu 5 Lauf das Viertelergebnis auf immerhin 12-26 zu verkürzen.

Mit neuem Mut gingen wir in das zweite Viertel. Wir wussten nun, dass wir es besser konnten und ohne Angst unsere Würfe und Korbleger bis zum Ende durchziehen mussten – was angesichts der körperlichen Überlegenheit seitens ETV auf vielen Positionen gar nicht so leicht fiel. Doch plötzlich war der Knoten geplatzt. Die Zonenpresse sollte sich nun voll und ganz bewähren. Wir spielten unsere Gegnerinnen müde, sodass nicht mehr jeder Wurf fiel und konnten selbst aus vielen Fastbreaksituationen punkten. Insgesamt ließen wir nur 4 Punkte zu, sodass es zur Halbzeit 31 zu 30 stand.

Nun wusste jeder in der Halle, dass es doch ein offenes Spiel werden würde. Die Eimsbüttlerinnen hatten es in ihren ersten beiden Spielen geschafft, die Partie gerade in der zweiten Halbzeit klar zu dominieren. Demnach wussten wir, dass kein Nachlassen erlaubt war. Das dritte Viertel war dennoch sehr ausgeglichen. Auf beiden Seiten fand der Ball abwechselnd den Weg durch den Ring. Trotzdem schafften wir es die Führung teilweise auszubauen, sodass wir in der 28. Minute eine Führung von 7 Punkten hatten. Doch die erfahrenen ETV-Spielerinnen gaben sich noch lange nicht geschlagen, trafen wieder zwei (ihrer insgesamt 8 Dreier) und schafften es, zum Viertelende wieder mit einem Punkt in Führung zu gehen (50 – 51).

Das letzte Viertel startete also fast wieder bei Null. Während viele unserer Gegnerinnen im Viertel zuvor bereits Foultrouble hatten, sollte das bei uns nun in diesem Viertel geschehen. 5 Mal schickten wir die ETVlerinnen in der entscheidenden Phase an die Linie. Doch zu unserem Glück zeigten sie Nerven und verwarfen die meisten Freiwürfe. Anstatt so mit mit 3 Punkten in Führung zu gehen, lagen sie weiterhin mit drei hinten. Nichtsdestotrotz fiel in der 39. Minute erneut der Ausgleich. Samira war es – einer unserer Rookies – die mal wieder Cojones bewiesen hat. Ein ums andere Mal war sie bereits zuvor beliebig an den Gegnerinnen vorbeigezogen und hat mit einer gefühlten Leichtigkeit den Ball in den Korb getragen. Auch in diesem Fall sollte es uns zur erneuten 2-Punkte-Führung verhelfen. Durch einen Stop-the-Clock-Versuch wurde Melli erneut an die Linie geschickt, die beide Freiwürfe (insgesamt 9 von 12) versenkte. Als das Schlusssignal ertönte, war der Jubel groß! Alle sprangen auf und feierten. Wir hatten es tatsächlich geschafft dieses Spiel der vielen Führungswechsel gegen den aktuellen Tabellenführer mit 4 Punkten zu gewinnen.

Zuletzt noch ein (erneutes) großes Lob an unsere drei Rookies Samira, Nike und Laura, die ihr erstes Spiel in der Regionalliga mit Bravour gemeistert haben. Wir freuen uns auf eure zukünftige Unterstützung. Mit einer maximalen Alterspanne von 25 Jahren, hat am Samstag frischer Wind und abgezockte Erfahrung einen perfekten Mix gefunden.

In zwei Wochen spielen wir zunächst im Pokal gegen Elmshorn, bevor es am 10.11. zu Hause gegen den großen Rivalen Rendsburg weitergeht. Kommt gerne wieder vorbei – für das leibliche Wohl wird gesorgt 😉

Es spielten: Sammy, Samira, Nike, Sophia, Frauke, Nele, Melli, Sandra, Franzi, Laura, Anne

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Saisonauftakt der 1. Damen gegen SGHB

Am Samstagnachmittag hatten wir unser erstes Saisonspiel zuhause gegen Harburg.
Das erste Viertel verlief die meiste Zeit sehr ausgeglichen. In den letzten beiden Minuten konnte sich Harburg jedoch leicht absetzen, sodass wir mit einem Punktestand von 11:15 aus Sicht der BG Hamburg West das Viertel beendeten. Im zweiten Viertel gelang uns direkt in den ersten Minuten ein schneller Ausgleich und durch einige der vielen Steals und ein paar schnelle Punkte von Sophia in der letzten Minute konnten wir den Punktestand drehen, sodass wir 27:21 in die Halbzeit gingen.
Das dritte Viertel war schon in der letzten Saison gerne mal unser Problemviertel und auch in diesem Spiel gelang uns in den ersten Minuten nach der Halbzeit in der Offensive fast gar nichts. Während wir bis zur 27. Minute nur einmal scoren konnten, schaffte es Harburg wieder bis auf einen Punkt an uns heranzukommen. Nach der 27. Minute sollte es das jedoch fürs erste gewesen sein. Wir spielten die letzten Minuten des Viertels gut zusammen und konnten uns durch unsere Verteidigung und Fast Breaks, trotz Foultrouble unsererseits, zum Ende des dritten Viertels 42:33 absetzen. Auch wenn wir die letzten Minuten des Spiels nur noch durch Freiwürfe punkteten, gelang es Harburg nicht mehr näher als vier Punkte an uns heranzukommen, sodass wir das Spiel 52:46 gewinnen konnten.
Das gesamte Spiel gestaltete sich auf beiden Seiten recht punktearm und war durch viele Turnover gekennzeichnet. Trotzdem konnten wir das Spiel mit der richtigen Einstellung und gutem Zusammenspiel für uns entscheiden und mit einem Sieg in die Saison starten. Offensiv müssen wir uns teilweise noch besser einspielen und mit mehr Selbstbewusstsein Körbe machen wollen. Wir freuen uns, dass unsere „Rookies“ Nele, Sammy und Sarah jetzt schon seit einigen Monaten bei uns sind und nach der langen Offseason ihr erstes Saisonspiel mit uns so erfolgreich gespielt haben.
Unser nächstes Heimspiel ist am 19.10.2019 um 16 Uhr im heimischen Dörpsweg. Kommt gerne vorbei!
Es spielten: Frauke, Nele, Kim, Sarah, Sandra, Sophia, Anne, Sammy und 40.

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1. Damen testen beim Hama-Cup und gegen SCAL 2

Am 14. September machten wir uns auf dem Weg zum Turnier nach Lamstedt, wo mit Wedel, Bürgerfelde und Lamstedt drei Regionalliga Teams auf uns warteten.

Mit einigen neuen Spielerinnen und größenmäßig kleiner Besetzung stand das Kennenlernen und Zusammenspiel im Vordergrund. Der Spaßfaktor kam nie zu kurz und war definitiv keine Schwäche von uns. Ins erste Spiel gegen Bürgerfelde starteten wir schwach und brauchten einige Zeit um ins Spiel zu finden. Doch im Laufe des Spiels klappten die Abstimmungen immer besser und vor allem im freien Spiel konnten wir schöne Situationen herausspielen, nur das Treffen wollte uns noch nicht so gelingen. Der Gegner machte es in diesem Punkt deutlich besser und konnte sich eine gute Führung herausspielen. Aber wir ließen die Köpfe nicht hängen, sondern gingen weiterhin positiv ins Spiel. In den letzten Minuten packten wir dann unsere Presse aus, die Erfolg zeigte. Mit einem 22 zu 2 Run holten wir Punkt für Punkt auf und konnten das Spiel am Ende noch sehr eng gestalten.

Da Wedel nach ihrem ersten Spiel aus Personalnot abreisen musste, spielten wir 2×10 Minuten gegen Lamstedt. Hier taten wir uns zu Anfang in der Verteidigung etwas schwerer, dafür lief es in der Offensive besser und am Ende stand ein Unentschieden auf der Anzeigetafel.
Zuletzt spielten wir nochmal 2×10 Minuten gegen Bürgerfelder. Dieses Mal hielten wir von Anfang an mit und konnten das Spiel die gesamte Zeit eng gestalten.

Unser Fazit aus dem Turnier ist, dass wir mit einer sehr positiven Energie in die Spiele gehen und den Kopf nicht hängen lassen, wenn es mal nicht so läuft. In der Verteidigung sah es phasenweise schon sehr gut aus, aber auch hier gibt es noch Steigerungspotential. Unsere Offensive ist noch wie eine Achterbahnfahrt, mal erspielten wir uns schöne Situationen heraus und das Zusammenspiel war erfolgreich. Doch phasenweise fehlte es dann doch noch an der einen oder anderen Ecke.

Am 18. September stand gleich das nächste Testspiel an. Zu Gast war bei uns das 2. Team des SC Alstertal Langenhorn. Ein motiviertes und gut eingespieltes Team aus jungen und erfahrenen Spielerinnen. Wir konnten den Gegner ein ums andere Mal mit unserer Verteidigung verunsichern und unter Druck setzten, doch müssen wir lernen dieses über die gesamte Spieldauer zu machen. In diesem Spiel wurde deutlich, dass wir uns im Umschaltverhalten deutlich steigern müssen. Heute sollten wir zwischen freiem Spiel und Systemen switchen und konnten uns teilweise schöne Situationen erspielen. Die Mischung zwischen Punkten am Korb und von Außen war heut schon besser verteilt.

Der nächste Test steht gegen den SC Rist Wedel am Mittwoch um 19:45 Uhr im Rispenweg 28 schon vor der Tür.

1. Damen verlieren letztes Saisonspiel erst in der Verlängerung

Die 1. Damen haben ihr letztes Saisonspiel leider gegen den Tabellen 2. Rendsburg in der Verlängerung verloren.

Wir starteten mit 11 motivierten Spielerinnen. Leider gelang es uns im 1. Viertel überhaupt nicht, Rendsburgs Offense unter Druck zu setzen und kamen überhaupt nicht ins Spiel, sodass wir mit einem 6:18 Rückstand ins 2. Viertel gingen.

Durch die Umstellung auf eine Zone bekamen wir immer mehr Zugriff auf das Spiel und gewannen dieses Viertel mit 22:8.

Rendsburg und wir lieferten uns eine Defensivschlacht, die zu zwischenständen von 40-37 (Ende 3. Viertel) und 51:43 (3 Minuten vor dem Ende) führten.

Leider agierten wir unter den Körben unkonzentriert, vertendelten den Ball und ließen die großen Spielerinnen leichte Punkte erzielen, sodass wir in die Verlängerung mussten. Dort haben wir 2 Würfe nicht gut verteidigt und konnten unsere Größenvorteile nicht ausnutzen, sodass wir am Ende leider mit 57:63 verloren.

Es spielten: Anne, Bobby, Chloe, Franzi, Frauke, Jule, Kim, Melli, Miri, Schnu und Sophia.

Danach gingen wir noch zusammen auf den Dom und ließen die Saison gemütlich ausklingen!

Am Anfang der Saison im DBBL Pokal verloren wir noch mit über 30 Punkten gegen Rendsburg, das Spiel in Rendsburg nur noch mit 10 und dieses Mal gingen wir sogar in die Verlängerung,  ein Aufwärtstrend ist also zu erkennen 😉

Eine Saisonzusammenfassung kommt in den nächsten Wochen, jedoch sind wir als Aufsteiger mehr als zufrieden mit einem super 3. Platz, lediglich Scal und Rendsburg konnten uns zweimal schlagen, sonst haben wir alle Teams hinter uns gelassen!

Ich bin stolz auf euch Mädels! Ein super Team, dass immer mehr zusammen wächst! 🙂

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1. Damen: Lauf Sandra Lauf/Wo ist Coach/Miri und die „Schrittfehler“

Am Samstag Nachmittag ging es für uns mit neun motivierten Spielerinnen und ihren verloren gegangenen Coach nach Eutin.

Wir starteten nicht allzu konzentriert in das erste Viertel und nach 6 Minuten stand es 11:9 aus Sicht der BGW. Anschließend konnten wir uns aber ein wenig sammeln und ließen nur noch einen Korb in diesem Viertel zu. Mit einem Punktestand von 17:11 wollten wir den noch kleinen Vorsprung im zweiten Viertel weiter ausbauen. Ab dem zweiten Viertel lief das Anfeuern besser, Punktetechnisch hat es sich aber nicht groß vom ersten unterschieden. Trotzdem konnten wir durch erfolgreiche fast breaks den ein oder anderen sicheren Korb verwandeln und spielten auch eine stabile Defense. Mit 35:19 ging es in die Halbzeit.

Die Ansage für die ersten Minuten des dritten Viertels war es, eine Zonenpresse auszuprobieren. Dafür, dass wir diese das erste mal so gespielt haben lief es ziemlich gut. Wir ließen im dritten Viertel nur 3 Punkte zu und konnten erneut durch viele steals, schöne lange Pässe und verwandelte Korbleger 24 Punkte für uns vermerken. Da die Zonenpresse erfolgreich war spielten wir sie bis zum Ende weiter.

Im vierten Viertel gelang es unseren Gegnern die Presse jedoch das ein oder andere mal zu durchbrechen. In der Offense ließen wir denn Ball nicht mehr ganz so schön wandern, konnten das Viertel nichtsdestotrotz 21:10 für uns entscheiden. Am Ende gingen wir mit 80:32 als Siegerinnen vom Feld und belohnten uns mit einem Teamessen bei McDonald’s (weswegen der Kuchendienst dieses Mal leider weggefallen ist).

Wir freuen uns, dass wir das letzte Auswärtsspiel dieser Saison für uns entscheiden konnten. Es ist besonders schön, dass wir alle scoren konnten, uns von der ein oder anderen interessanten Entscheidung der Schiedsrichter (Travel-Miri) nicht ärgern ließen und unsere Sandras sich mit dem Verwandeln der Fastbreaks für das viele Laufen belohnen konnten.
Und an dieser Stelle schon mal ein danke an Anne für die Schokolade! 😉

Nächsten Samstag spielen wir unser letztes Saisonspiel im heimischen Dörspgarden um 15 Uhr gegen den Tabellenzweiten Rensburg. Kommt vorbei, um uns beim letzten Spiel zu unterstützen!

1. Damen verlieren Topspiel bei SCAL

Am Samstag Abend führte es uns zu acht gegen den Tabellenführer nach Langenhorn.

Motiviert starteten wir ins 1. Viertel. Wir wussten, dass wir nichts verlieren konnten – schließlich war es ein Bonusspiel, dass uns bei einem Sieg tabellarisch nicht weiter nach oben führen würde. Wir kamen gut ins Spiel und ließen trotz Zonenverteidigung unsere Gegner nicht von der Dreierlinie heiß laufen. Gut strukturiert konnten wir unsere Systeme durchlaufen und ließen unsere Center ihre Stärke im Postplay ausspielen, sodass es nach diesem Viertel 8 : 11 für uns stand.

Auch im kommenden Abschnitt konnten wir daran anknüpfen. Während das Heimteam innerhalb der ersten fünf Minuten nur einen von zwei Freiwürfen verwandeln konnte, kamen nun auch unsere Flügel besser zum Korb. Durch gutes Teamspiel stand es nach 15 Minuten und einem weiten Dreier 22 zu 11. Leider hatten wir zu dem Zeitpunkt auch schon einige Fouls gesammelt, sodass wir durch blöde Fouls den Gegner zu häufig an die Linie schickten. Wenige Sekunden vor Ende der Halbzeit führten wir mit sieben Punkten. Durch einen glücklichen Buzzerbeater von der Mittellinie verkürzten die Gegner auf 25 : 29.

Mit gehobenem Kopf gingen wir in die Kabine.

Nunja… dann kam das bekanntlich vermurkste 3. Viertel und unser Coach sollte Recht bekommen. Die Langenhornerinnen begannen plötzlich die Dreier in Reihe zu treffen und der ruhige Ballvortrag und das Runterspielen der Systeme hatte plötzlich ein Ende. Nach unter Anderem vier Dreiern mussten wir uns nach diesen 10 Minuten 21 zu 6 geschlagen geben. Nach Ende des Viertels lagen wir plötzlich mit 11 Punkten zurück. Wir wussten, dass das Spiel noch langen nicht komplett abgegeben wurde, aber dass definitiv nicht so weiter gespielt werden konnten. Zu viele Pässe fanden ihr Ziel in den gegnerischen Händen oder im Aus.

Trotz einer motivierenden Ansprache in der Viertelpause, gelang es uns nicht die guten Vorsätze umzusetzen. Die erste Hälfte des letzten Viertels ging ähnlich weiter, wie die letzte geendet hatte. Nach sechs Minuten hatten wir zu viele Körbe zugelassen, lagen 61 : 38 hinten und wussten, dass das nicht mehr aufzuholen war. Dennoch gaben wir uns nicht geschlagen und stellten zum ersten Mal auf eine Mann- Mann-Verteidigung um. Mit letzten Kräften legten wir noch einen 12 zu 1 Run hin. Eine gute Aufholjegad, aber leider zu spät. Als die Schlusssirene läutete, mussten wir eine Niederlage mit 12 Punkten Differenz akzeptieren.

Nichtsdestotrotz waren wir zufrieden mit unserer Leistung. Wir hatten zu 8 über lange Phasen hinweg auf Augenhöhe – teilweise sogar besser – gespielt. Einzig das dritte Viertel hatte uns das Genick gebrochen.

Zwei Spiele stehen nun noch vor uns bevor die Saison sich dem Ende neigt: Ein Auswärtsspiel gegen Ostholstein und ein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Rendsburg. Wer weiß, was da noch alles drin ist.

Es spielten Bobby, Kim, Melli, Sophia, Chloe, Anne, Vanessa und Miri