1. Damen ziehen in Pokal Final Four ein -Update: Durch Wertungsentscheid verloren

Vergangenen Samstag stand das Pokal-Viertelfinale gegen unseren Ligakonkurrenten Harburg-Hittfeld an.


Rebounden, offene Würfe selbstbewusst nehmen und gute Ausstiege aus den Systemen nehmen – das hatten wir uns vorgenommen.

Im ersten Viertel arbeiteten wir uns einige gute Würfe raus und verwandelten Pässe unterm Korb, die Ausstiege aus den Systemen waren aber noch nicht so, wie wir es uns vorstellten. In der Defense gelang es uns nicht, die Würfe der Gegner zu stoppen, sodass wir im ersten Viertel bei einem Spielstand von 10:14 knapp hinten lagen.

Das konnten wir allerdings im 2. Viertel ändern: Durch starke Defense ließen wir lediglich einen Korb und zwei Freiwürfe zu! Mit einem Punktestand von 24:18 ging es dann in die Halbzeitpause.


Im dritten Viertel starteten wir wieder mit einer 2-1-2 Zonenverteidigung, die bereits im zweiten Viertel gut funktionierte. Schnell konnten wir uns viele Ballgewinne erarbeiten, die wir aber zunächst nicht verwandeln konnten. Und auch in der Transition konnten wir uns für die gute Defense nicht belohnen und spielten viele unkonzentrierte Fehlpässe. Dies konnten wir allerdings in der zweiten Hälfte des dritten Viertels ändern und verwandelten auch die Fastbreaks. Doch HaHi ließ sich so schnell nicht unterkriegen und antwortete mit einem 6:0 Lauf.


Ins letzte Viertel starteten wir allerdings wieder konzentrierter. Unsere Steals führten zu vielen schnellen Fastbreak- Punkten und auch das Zusammenspiel in den Spielsystemen funktionierte besser, sodass wir im letzten Viertel insgesamt 22 Punkte erzielten und das Spiel mit einem Endstand von 56:34 beendeten. POKAL-HALBFINALE! Yeah!

UPDATE: Wir haben leider am grünen Tisch durch einen Meldebogen Fehler verloren.


Es spielten: Frauke, Melanie, Jule, Caroline, Sandra, Sophia, Miriam, Anne, Vanessa und Forty + tatkräftige und lautstarke Unterstützung von Kim und Bobby.

Gute Besserung an dieser Stelle auch an unsere leider erkrankten Mitspielerinnen!

 

Eine Rose ist eine Rose und Gesetz bleibt (vorerst) Gesetz.

Ottemsem vs. Förster: 76:62

Es war alles angerichtet für unser Gastspiel bei der SC Ottensen, gegen die der Aufgalopp in die Saison im heimischen Dörpsgarden mit 68:55 siegreich gestaltet werden konnte.

Das Rematch stand an einem frühen Sonntag Abend, schon seit Generationen von Förstern die beliebteste Zeit für körperliche Ertüchtigung, in den Räumlichkeiten des Wirtschaftsgymnasium St. Pauli an. Was könnte also näher liegen, als bei dieser Gelegenheit gemeinhin (voreilig?) als zutreffend unterstellte wirtschaftliche Prinzipien auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen: beispielsweise das Minimax-Prinzip nach Abraham Wald. Laut „wikipedia“ hilft das Minimax-Prinzip dabei, Pläne und Ziele umzusetzen, namentlich dadurch, dass das sicher zu erzielende Resultat im Hinblick auf den hierfür erforderlichen Einsatz optimiert wird (das MINImum wird MAXImiert!). Wer kann da schon widerstehen?

Der Versuchsaufbau war in personeller Hinsicht schon vorgeschrieben (auszugsweise): ein Jungförster hatte durch den Einsatz neumodischer Beinkleider eine Knochenhautentzündung erlitten, ein anderer hatte sich am letzten Spieltag bei einem Blockversuch eine Handverletzung zugezogen (unter Einsatz von Sprungkraft! wie verantwortungslos kann man eigentlich mit seinem Körper umgehen?!), da wollte Fawad sich nicht lumpen lassen und knickte in der letzten Aktion des Abschlusstrainings konsequent um (gute Besserung an alle Angeschlagenen). Voller wissenschaftlichem Tatendrang tauchten sodann immerhin 8 Kraftförster in kurzen Beinkleidern zum Experiment auf.

Zunächst galt es, die positiv inspirierenden Worte des in den Versuchsablauf nicht eingeweihten Herrn Drainers Mannix geflissentlich zu ignorieren, schließlich ist Wissenschaft kein Kasperletheater. Das gelang auch mit den Förstern innewohnender Souveränität, lagen wir doch nach 8 Minuten bereits mit 9 Punkten hinten. Es war beinahe angsteinflössend, mit welcher Akribie sich alle Förster an das Skript hielten! Ganz Gallien? äääh… Alle Förster? Nun ja, wenn es um Wissenschaft geht, muss sich natürlich ein Doktor in den Mittelpunkt spielen, und Lars alias Dr. Kühne tat genau dies in perfider Art. Nicht nur torpedierte Dr. Kühne von Anfang an das gemeinschaftliche Ziel, mit minimalem Einsatz den Sieg einzufahren, indem er bereits 7 Punkte im ersten Viertel einfuhr (am Ende waren es 19, in Worten: „leckomio“), nein, es fanden auch sieben von acht Versuchen von der Freiwurflinie den Weg durch die Reuse (okay, über die Art und Weise reden wir dann nochmals!). Tumulte konnte er nur dadurch verhindern, indem er (viel zu spät) sein fünftes Foul einheimste.

Wohltuend und erfrischend dagegen, wie geschlossen der Rest der Försterschaft agierte. Folglich wurden die ersten beiden Viertel mit jeweils 6 Punkten abgeschenkt (30:42 zur Halbzeit). Eine kurze Irritation kam auf, als im dritten Viertel Simon und Christoph mit 6 bzw. 5 schnellen Punkten antäuschten, zu Dr. Kühne aufschließen zu wollen, aber auch dieses Viertel (22:18) änderte nichts an den Grundfesten dieses Abends, das gesetzte Ziel wurde mit 62:76 verpasst (kann bitte irgendwer bei wikipedia eintragen, dass das minimax-Prinzip eher weniger hilfreich ist bei der Umsetzung von Plänen und Zielen?!).

Woran hat es also gelegen? Mit minimalem Input (nur drei Dreier im gesamten Spiel getroffen; 6 von 12 Freiwürfen (exkl. Dr. Kühe) – ein Fall für Bertl!!) den maximalen Output zu erreichen, trotz klinischer Bedingungen jedenfalls nicht an diesem Abend! Wir einigten uns in der Nachbesprechung darauf, dass die Temperatur im Versuchslabor viel zu hoch eingestellt war… der Temperaturjoker ist damit weg. Die nächsten Gegner können sich freuen.

1. Damen verlieren in Kiel gegen altbekanntes Gesicht

Am Samstag den 26.01.2019 hatten wir unser zweites Auswärtsspiel der Rückrunde in Kiel.
Leider waren einige unserer Spielerinnen nicht fit und so machten wir uns zu 9 auf den Weg. In Kiel erwarteten uns dann noch 2 weitere Spielerinnen, die leider angeschlagen waren und nur von der Seitenlinie anfeuern konnten. Sie besuchten unsere ehemalige Mitspielerin Tiffanie, die nach Kiel gezogen ist und nun dort gegen uns mitspielte.
Das erste Viertel begann zerfahren, beide Mannschaften versuchten Druck auf den Gegenspieler auszuüben und es lief erstmal nicht viel. Wir konnten uns jedoch die ersten Körbe sichern und gingen mit 6:2 in Führung. Nach drei Körben in Folge von dem Gegner, lagen wir jedoch schnell im Hintertreffen und sollten mit einem Rückstand von 14:12 in die Viertelpause gehen.

Das zweite Viertel starteten wir sehr gut und gingen durch einen 6:0 lauf mit 18:14 in Führung, jedoch verfielen wir dann in einen Modus wo uns offensiv nichts mehr gelang und wir erst kurz vor der Pause wieder einen Korb erzielen konnten. Kiel hingegen Punktete nach dem Lauf munter weiter und konnte 13 Punkte in Folge erzielen. Wir waren einfach nicht bereit den Kampf anzunehmen und hatten jegliche Struktur in der Offensive verloren. HZ Stand 20:27.
Im 3. Viertel wollten wir alles daran setzen wieder mehr Struktur ins Spiel zu bringen und aggressiver zu verteidigen. Durch die großzügige Linie der Schiedsrichter fanden wir jedoch nur sehr schwer in der gesamten zweiten Halbzeit ins Spiel. Kiel machte insgesamt nur 10 Fouls und wir nur 18, was der Meinung beider Trainer nach dem Spiel, mit der härte im Spiel nicht zusammen passte. Bis zur 26. Minute war es ein offener Schlagabtausch und bei einem Stand von 34:40 resignierten wir in dem Viertel vollkommen und erzielten 5 Minuten lang keinen Korb mehr. somit lagen wir zum Ende des 3. Viertels mit 34:53 hinten. Das war die Entscheidung.
Im vierten Viertel spielten wir wieder besser mit und konnten den Rückstand in der 37 Minute auf 51:59 verkürzen. Jedoch wollte sich das Glück an diesem Tag nicht mehr einstellen und der Gegner traf Postwendend einen Layup und 3er. Wir trafen nur noch einen Wurf und unser Stop the Clock Spiel zeigte auch nur negativen Einfluss auf das Spielergebnis. Endstand: 53:71 für Kiel.
Kiel hat diesen Sieg verdient und wenn sie mit so einem Willen weiter auftreten könnten sie uns den 3. Platz noch streitig machen, da sie nun den direkten Vergleich gewonnen haben.
Noch stehen wir aber noch auf dem 3. Platz und wollen diesen Verteidigen!!
Es spielten: Sophia, Caroline, Melli, Kim, Frauke, Vanessa, Sandran, Forty, und Anne.

Am Samstag empfangen wir um 19:30 Uhr die 1. Mannschaft von HaHi im Pokalviertelfinale, nachdem wir ihre 2. Mannschaft im Achtelfinale besiegt hatten.Kommt vorbei und feuert uns an, damit wir ins Final Four kommen!

Erste Damen starten mit Sieg in die Rückrunde

Am vergangenen Samstag machten wir uns am Nachmittag mit 9 Spielerinnen auf den Weg nach Lüneburg zu unserem ersten Spiel der Rückrunde. Das Hinspiel war ein echter Krimi, den wir letzten Endes glücklich mit zwei Punkten für uns entscheiden konnten. Im Rückspiel sollte ein deutlicherer Sieg her. Allerdings hatten auch wir während der Ferien gut gegessen und im neuen Jahr erst zwei Trainingseinheiten hinter uns. Es sollte also spannend werden.


Die Ansage vom Coach vor dem Spiel lautete: Kämpfen, ackern, rennen.
Wir starteten gut ins Spiel, blieben ruhig und konnten aus unseren Systemen gute Situationen kreieren. Trotzdem fielen auf beiden Seiten in den ersten Minuten wenig Körbe, sodass es nach fünf Minuten 5:4 für uns stand. Danach lief es immer runder, wir fanden endlich den Korb und konnten uns zum Ende des 1. Viertels mit 14:9 absetzen.
Im zweiten Viertel ging es zunächst gut weiter, wir ließen den Ball in der Offense gut laufen und konnten in der 15. Minute einen Vorsprung von 9 Punkten verbuchen.


Allerdings war das Spiel von Beginn an durch viele Fouls auf beiden Seiten geprägt und wir schickten unsere Gegnerinnen gerade im zweiten Viertel oft an die Freiwurflinie. Glücklicherweise ließen die Lüneburgerinnen einige dieser Chancen liegen.
Gegen Ende des zweiten Viertels verloren wir zunehmend den Faden und so kamen unsere Gegnerinnen immer näher heran. Wir bewegten uns zu wenig im Angriff, ungenaue Pässe führten zu vielen Turnovern und in der Defense verschafften wir den Mädels des MTV Lüneburg durch fehlendes Ausboxen viele zweite und sogar dritte Chancen.
Etwas frustriert gingen wir mit einem Punktestand von 25:21 in die Halbzeitpause. Ärgerlich war zudem, dass viele unserer Spielerinnen schon mindestens 2 Fouls hatten.
Wir nahmen uns vor, in der zweiten Halbzeit mehr Cuts im Angriff zu laufen und klarere Entscheidungen zu treffen. In der Defensive sollte weniger gefoult und stärker um den Rebound gekämpft werden. Leichter gesagt als getan: Die zweite Halbzeit startete genau so chaotisch wie die erste geendet hatte: Weiterhin viele Ballverluste, viele Fouls und ein ständiges Hin und Her. Wir lieferten uns ein echtes Kopf an Kopf Rennen mit den Lüneburgerinnen und gingen mit einem Punktestand von 36:34 ins letzte Viertel.
Im letzten Viertel fielen wie zuvor wenig Punkte – ein echtes Low-Score-Game.
Nachdem wir bis zur 36. Minute mit 38:39 hinten lagen, gingen wir es nun Punkt für Punkt an. Langsam konnten wir uns in den letzten Minuten wieder nach vorne kämpfen, und ließen in der Defense nur noch einen Korb zu. So lautete das Endergebnis 47:41!
Insgesamt kein besonders schönes Spiel, aber für uns reichte es zum ersten Sieg der Rückrunde! Weiter so!
Am 26.01. geht’s dann für uns zum Kieler TB.

Es spielten: Frauke, Bobby, Jule, Caroline, Sandra, Sophia, Franzi, Anne und Forty

Erfolgreiche Hinrunde der 1. Damen

Am 08.12. fuhren wir zu unserem letzten Hinrundenspiel zum Tabellenzweiten, dem BBC Rendsburg. Nachdem wir in den letzten Spielen immer mehr als genug spielfähige Spielerinnen waren, färbte sich die schlechte Trainingsbeteiligung auch auf das Spiel ab, sodass wir gerade noch zu acht auflaufen konnten.

Unser Gegner war uns bereits aus einem Pokalspiel vor einigen Monaten bekannt. Auch wenn wir uns seitdem als Team gut weiterentwickeln konnten, war uns bewusst, dass dieses Spiel gegen den direkten Tabellenkonkurrenten keineswegs einfach werden würde.

Das Spiel begann auf unserer Seite dementsprechend schleppend. Erst nach fünf Minuten verhalf uns Anne – unser einziger Center an diesem Tag – durch vier Freiwürfe zu unseren ersten Punkten. Während die Rendsburgerinnen konsequent den Weg zum Korb fanden und sowohl Korbleger, Freiwürfe als auch Dreier verwandelten, fiel es uns schwer ins Spiel zu finden. Erst in den letzten zwei Minuten halfen uns zwei Dreier von Melli und Caroline bei unserer Aufholjagd. Viertelstand 20:12.

Das zweite Viertel verlief rein punktetechnisch nahezu identisch, was zu einem Halbzeitstand von 40 zu 26 führte. Eine starke kämpferische Leistung von Kim erinnerte uns daran, intensiver zum Rebound zu gehen und um jeden Ball zu kämpfen. Zur Halbzeitpause ging es dann jedoch relativ gefrustet in die Kabine, in der Daniel darauf appellierte, mehr als Team zusammenzuspielen und Ball mehr zu swingen, um einfache Körbe zu erzielen. Zu häufig wurde in den letzten Spielminuten versucht, allein gegen drei den Weg zum Korb zu finden.

Trotz der guten Wurfquote der Gegner auch von weiter außerhalb, probierten wir phasenweise eine Zone aus. Wurde dies zuletzt im Training nur selten praktiziert, führte es im Spiel häufig zu Ballverlusten im Rendsburger Setplay und gab uns Kraft in unserer eigenen Offense. Leider wollte der Ball allerdings auch bei einfachen Chancen nicht immer sein Ziel durch den Ring finden und erschwerte uns die Aufholjagd. Zwischenstand: 38:56.

Spätestens im letzten Viertel neigte sich bei vielen von uns aufgrund der hohen Spielintensität die Kondition langsam dem Ende. In der 35. Spielminute lagen wir mit 22 Punkten hinten, was auch mental nicht gerade zu einer Besserung beitrug. Daniel nahm die Auszeit und versuchte noch einmal, die letzten Kräfte aus jedem zu mobilisieren und positive Worte zu finden… Und irgendwie schien es dann doch noch einmal „Klick“ zu machen. In den letzten vier Minuten bäumten wir uns noch einmal gemeinsam auf und erzielten noch 13 Punkte während die Rendsburgerinnen nur noch einmal zwei Freiwürfe trafen. Mit einem Viertelergebnis von 13 zu 21 konnten wir wenigstens die hohe Differenz ein wenig verkürzen (Endstand 69:59). Und wer weiß, vielleicht wird das im Rückspiel ja nochmal relevant…

Insgesamt können wir mit unserer Hinrunde sehr zufrieden sein. Aktuell belegen wir als Aufsteiger den dritten Tabellenplatz und haben nur gegen die Teams über uns verloren. Für die Rückrunde gilt es nun, darauf aufzubauen. Einige der Siege endeten mit einem knappen Ergebnis, sodass die Rückspiele nicht zu unterschätzen sind.

Es spielten: Frauke, Bobby, Kim, Melli, Caroline, Sophia, Gen und Anne

1. Damen behalten im Duell der Aufsteiger die Oberhand

Am vergangenen Samstag empfingen wir die BG Ostholstein aus Eutin in heimischer Halle, die genau wie wir ihre erste Saison in der 2. Regionalliga spielen. Da sie bisher aber noch kein Spiel für sich entscheiden konnten, gingen wir als Favorit ins Rennen. Die Ansage vor dem Spiel von Trainer Daniel war klar: durch harte Ganzfelddefense die Gegner bereits im Ballvortrag hindern. Continue reading