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1. Damen: Hart erkämpfter Sieg in Rostock

Am vergangenen Samstag ging es für die ersten Damen nach Rostock. Unser Ziel war es an dem Sieg gegen Hittfeld anzuknüpfen und auch das Rückspiel gegen Rostock zugewinnen. Allerdings konnten wir nicht in voller Besetzung antreten. Und so fuhren wir nur zu siebt los. Doch die lange Anreise sollte sich noch lohnen.
Direkt im ersten Viertel wurde deutlich: Dieses Spiel wird nicht so leicht wie in der Hinrunde. Dieses gewannen wir mit 39 Punkten. Die Rostockerinnen verteidigten hart und übten viel Druck in der Defence aus. Wir konnten diesem Druck nicht standhalten und machten viele Fehlpässe. Dies führte zu vielen Fastbreaks und Punkte für unsere Gegnerinnen. Wir ließen uns zu oft überrennen und verloren das erste Viertel (15-14).
Im zweiten Viertel konnten wir das Problem des hohen Drucks beim Ballvortrag nicht lösen. Aber die Rostockerinnen konnten nicht mehr im Fastbreak punkten. Dafür trafen sie gleich drei Dreier in zwei Minuten. In unserer Offence fanden wir unsere Centerin Birte, welche einige Punkte für uns machte. Dennoch verloren wir auch das zweite Viertel und gingen in die Halbzeit mit einem Punktestand von 30-27.
Wir starteten also in unser verfluchtes dritte Viertel und hofften, dass die Gegner langsam kaputt waren und weniger Druck ausüben würden. Dem war nicht der Fall, aber wir konnten nun durch schlauere Pässe stand halten. In der Defence ließen wir in den ersten Minuten keinen einzigen Punkt zu und Nele traf den ersten Dreier für unser Team. Wir gelangten das erste Mal in Führung (30-35). Allerdings hielt die Erfolgssträhne nicht lange an und wir gelangten wieder in Rückstand. Nach dem dritten Viertel stand es 43-45, aber wir hatten das dritte Viertel gewonnen.
In das letzte Viertel starteten wir hervorragend. In den ersten sieben Minuten ließen wir keinen einzigen Korb der Gegner zu und trafen dafür aber umso mehr. In der 37. Minute führten wir mit 14 Punkten (43-57). Doch wir wollten den Zuschauer:innen ein spannendes Spiel liefern. So ließen wir in nur drei Minuten gleich 12 Punkte zu. Und unser Vorsprung sank auf nur zwei Punkte. Doch in den letzten zwei Minuten haben wir uns nochmal zusammengerissen und verschenkten diesen Sieg nicht. Wir haben das Spiel gegen Rostock 60-57 für uns entscheiden können.
Mit unserem zweiten Sieg in Folge und guter Stimmung ging es für uns wieder nach Hause. Unser Ziel ist es, nach den beiden Siegen gegen Hittfeld und Rostock genauso weiter zumachen und im Training zu üben, wie wir mit harter Defence besser umgehen können.
Es spielten: Birte, Nele, Lotti, Emma, Lotte, Kim, Sophia

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1. Damen: Endlich – im Pokal klappts mal wieder

Die Gegner: Harburg Hittfeld. Tabellentechnisch das einzige Team, was aktuell hinter uns liegt (ja da gibt es noch eins), war mit 11 Spielerinnen gut besetzt. Alle waren bereit zu kämpfen und haben das auch im Spiel mehr als deutlich gemacht.

Die Halle: Dieses mal etwas komplizierter. Wir kamen an und es tropfte von der Decke – und das nicht zu wenig. Und was nun? Nach viel hin und her konnte das Heimteam Gott sei Dank sehr spontan noch eine trockene und nahe Ersatzhalle finden.

Das Spiel: Bisher hatten wir in der Liga nicht gegen HAHI gespielt, nun also heute zum ersten Mal im Pokal. Ein Sieg musste unbedingt her! Nach guten Start ging die erste Halbzeit sehr ausgeglichen weiter. ENDLICH starteten wir mal richtig gut ins 3. Viertel, sodass wir etwas Puffer aufbauen konnten. Am Ende konnten wir das Spiel nach einigen umstrittenen und unverständlichen Situationen nach Hause bringen.

Viertelergebnisse:
10-9, 17-19, 23-33, 27-45

Zum Team:

#4 Frauke: Mit viel Übersicht startete Frauke ins Spiel und traf so manche richtige Wurfentscheidung. Auch in der Defense stand sie meistens goldrichtig und zwang die Gegnerinnen zu schwierigen Entscheidungen.

#5 Nele: Unsere Allrounderin hat gezeigt, dass sie auf unterschiedlichsten Positionen eingesetzt werden kann. Mit ihrer Schnelligkeit und gleichzeitigen Wendigkeit unter dem Korb hat sie heute wieder super Einsatz gezeigt.

#6 Kim: Mit ihrem unermüdlichen Kampfgeist und ihren 1000% ist sie ein garant für gute Aktionen. Unsere Kapitänin weiß, welche Worte in welchen Momente ihre Teamkollegin brauchen, um motiviert zu werden.

#7 Brianne: Unser schneller Aufbau hat heute dafür gesorgt, dass der Ball reibungslos über die Mittellinie kam. Mit ihrer Übersicht und den spontanen blitzschnellen Zügen zum Korb hat sie den Gegnerinnen um einige Male schwindelig gespielt.

#8 Lotte: Unsere Younggun zeigte heute in den letzten Minuten, dass sie (trotz weniger Spielerfahrung auf dem Liga-Niveau) einiges zu bieten hat. Mehrmals klaute sie sich den Ball und durfte den Sieg mit nach Hause bringen.

#9 Emma: Super spontan ist Emma Anfang der Woche zu uns gewechselt und ist ohne lang zu überlegen direkt mit zum Spiel gekommen. Ihr stand unser Trikot ziemlich gut, die Systeme liefen fürs erste Mal schon fast reibungslos und das Zusammenspiel als wäre sie schon seit Monaten dabei!

#10 Sophia: Sophia versuchte mit viel Druck in der Defense, die Gegnerinnen zu Fehlentscheidungen zu zwingen, was teilweise gut gelang. Heute gingen auch endlich die Freiwürfe rein!

#12 Alena: Mit ihrer Größe ist bei ihr für die Gegnerinnen meistens Endstadion in der Zone. Und wer es doch versucht, darf sich auch gerne mal blocken lassen.

#13 Jana: Endlich ist Jana aus dem Urlaub zurück und kann uns wieder auf dem Aufbau unterstützen. Als wäre sie nie weg gewesen, brachte sie den Ball ohne Probleme nach vorne und konnte mit ihren schnellen Füßen und viel Druck die Gegnerinnen in die Enge zwingen.

#14 Maya: Auf der Bank ist Maya eine riesige mentale und emotionale Unterstützung, die uns bei Laune hält und uns weiß, zu motivieren. Auf dem Feld hat Maya heute genauso gezeigt, was sie drauf hat. Mit Selbstbewusstsein zog sie einfach zum Korb und ließ die Gegnerinnen einfach hinter sich.

#12 Lotti: Gerade im zweiten Viertel war Lotti elementar in unserer Offense. Mit der Hälfte der Punkte in diesen Minuten verhalf sie uns zu einem knappen Vorsprung zur Halbzeit. Durch ihre Größe war auch für die Gegnerinnen meistens der Weg zum Korb versperrt.

#16 Birte: Wie immer war Birte heute eine Granate unterm Korb. In der Offense zog sie immer wieder zum Korb und konnte direkt versenken oder an die Linie treten. In der Defense brachte sie so manche Spielerinnen zur Verzweiflung.

Coach Daniel: Sowohl in den schwierigen, als auch in den guten Momenten fand Daniel die richtigen Worte und Spielzüge, um uns ins Pokal Final 4 zu leiten. Im Mai geht es nun also gegen Scal oder Wedel im Halbfinale weiter.

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1. Herren: Starke Rückkehr aus der Zwangspause

Die Corona Pandemie macht auch vor der Regionalliga Nord keinen halt.
Mit einem dezimierten Kader, bestehend aus sieben Spielern, ging es nach zwei abgesagte Spielen in den Vorwochen und ungewöhnlichen Trainingssituationen am
Samstag Abend zum Tabellenvorletzten aus Norderstedt, TuRa Harksheide.
Der Tabellensituation zum Trotz und mit der ärgerlichen Hinspielniederlage im Hinterkopf, versprach es für die BG-West Herren ein vor allem körperlich harter Kampf zu werden.
Nach einer ausgeglichen ersten Halbzeit (18:21, 39:40), welche geprägt war von wechselnden Verteidigungsformen, guten Treffern beider Teams sowie der strengen Linie der Schiedsrichter, folgte in der zweiten Halbzeit ein anderes Bild.
Den Leistungsträgern der Gastgeber ging allmählich die Luft aus und die sieben Mann der BG Hamburg-West witterten nun gegen den vollen Kader der Gastgeber ihre Chance. Mit wichtigen Treffern und einer geschlossenen Teamleistung in der Verteidigung wurde sich die erste Führung verdient. (56:50).
Im Schlussabschnitt bewährte sich die Zonen-Verteidigung weiterhin als probates Mittel. Die intensive konditionelle Vorbereitung und gute Absprache zwischen den Spielern, das Treffen von wichtigen Würfen sowie der schlussendlich entscheidende Siegeswille sorgte dafür, dass die Punkte mit ertönen der Schlusssirene nach Hamburg-Eidelstedt wanderten und man sichtlich erschöpft, aber zufrieden die späte Heimreise antreten konnte.

Nach dem kommenden spielfreien Wochenende folgt das nächste Heimspiel gegen den Tabellenletzten der TSV Kronshagen aus der Nähe von Kiel. Anpfiff im Steinwiesenweg ist am 12. Februar um 18:45Uhr.

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1. Damen: Ein Kopf an Kopf Rennen und doch kein Sieg

Am Samstagnachmittag spielten die 1. Damen zu Hause gegen Wedel und wir wollten den Sieg unbedingt in unserer Halle lassen. Wir waren nicht in voller Besetzung- Cliffo ist vom letzten Spiel noch verletzt, doch wir fieberten dem Spiel mit positiver Stimmung entgegen.
In der Hinrunde gegen die Wedlerinnen hatten sich die 1. Damen viele Fastbreakpunkte eingeschenkt, doch heute war das Ziel, dieses Spiel mit ruhigem Setplay und mehr Erfahrung gegen das junge Wedeler Team zu gewinnen.
Direkt am Anfang des 1. Viertels starteten die BGWlerinnen mit ordentlich Power und die Center Lotti und Birte legten schon ein paar Frei- und Zweipunktewürfe rein. Mit guter Defense, Druck am Ballvortrag und einem Dreier von Lotti lagen die 1. Damen bis zur achten Minute mit 13:9 vorn. Doch dann zeigten die Gäste, dass sie auch Dreier schießen konnten und die Freiwürfe fielen nicht mehr. Kurz vor Schluss des 1. Viertels konnte Nele mit zwei Freiwurftreffern den plötzlichen Rückstand verkürzen (15:19). Anfangs des 2. Viertels wurde Sophia direkt gefoult, aber die Freiwürfe konnte sie nicht verwandeln. Weiter ging es mit Lottis Zweipunktewürfen und Fraukes souveränem Korbleger. Birte setzte sich stark unterm Korb durch und durch die vielen Freiwürfe und jeweils einem And-One von ihr und Sophia konnten die BGWlerinnen den Rückstand aufholen und lagen in Führung. Sie ließen sich nicht von dem Zwischenfall beirren, dass der Trainer sowie eine Spielerin der Gäste durch unsportliche und technische Fouls die Halle verlassen mussten. Die 1. Damen setzten ihr Setplay durch und somit stand es am Ende des 2. Viertels 37:28. Wir nahmen uns vor so weiter zu spielen und den Fluch des 3. Viertels zu brechen.
Nach der Halbzeitpause ging es zunächst auch gut weiter und mit toller Defense und mehreren Treffern von Brianne, Birte und einem And-One von Frauke stand es in der 24. Minute 47:32. Nun wurden die 1. Damen jedoch hektisch und durch ein paar Fehlpässe rückten die Gäste mit einem Dreier und mehreren Fastbreakpunkten durch Turnover wieder näher und übernahmen schließlich die Führung. Die 2 Punkte von Alena halfen nun noch zum Unentschieden (51:51) vor dem 4. Viertel. Im letzten Viertel kämpften die BGWlerinnen um den Sieg. Mit vielen Steals und starkem Durchsetzen unterm Korb gaben sie alles. Doch bei den Freiwürfen war der Wurm drin und sie fielen immer noch nicht? und die Wedlerinnen legten zu allem Überfluss noch einen weiteren Dreier ins Netz. Die 1. Damen kämpften bis zum Ende, aber ihre Bemühungen reichten nicht zum 2. Saisonsieg und der Spielstand betrug am Schluss 60:65.
Die BGWlerinnen haben mit Teamgeist nicht aufgegeben und sind doch niederschlagen, dass sie diesen Sieg nicht einholen konnten. Nun müssen wir nach vorne gucken und die vielen guten Aktionen und Motivation ins nächste Spiel gegen HAHI mitnehmen und uns mit einem Sieg belohnen.
Es spielten: Frauke, Nele, Kim, Brianne, Sophia, Alena, Lotti und Birte.
Unterstützung von der Bank: Maya und Lotte

(c) manningeaux

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1. Damen: Krimi ohne Happy End

Am gestrigen Sonntag durften wir Erstliga-Luft schnuppern…zumindest was das Spielfeld anging, denn es ging um einen Sieg gegen die Hamburg Towers in der edel-optics.de Arena. Das Spiel startete jedoch durchmischt und trefferlos, bis Kim unsere erste Führung einleitete. Kurz darauf trafen uns jedoch mit den Verletzungen von Lotti und Cliffo auch zwei Rückschläge. Wir konnten die Verteidigung der Gegnerinnen weiterhin ausspielen und mit zwei Dreiern, sowie einem Zweipunktewurf bewies Frauke, dass sie Zielwasser getrunken hatte. Die Führung konnte mit in das zweite Viertel getragen werden (1. Viertel 14:7), was etwas ruhiger verlief. Wir schafften es den Towers geschickt ein paar Bälle in der Defense zu stibitzen, Birte war unter dem Brett nur noch per Foul zu stoppen und es ging mit einem 11-Punkte Vorsprung in die Halbzeit (27:16).

Nach der Pause überraschten uns die Gegnerinnen deutlich energiegeladener und hatten wohl von Fraukes Zielwasser gekostet – gefühlt war jeder Wurf ein Treffer, egal ob vor oder hinter der Dreierlinie, während unser Korb wie zugenagelt schien. Wir versuchten frischen Wind mit unsere flinken Rookies Maya und Lotte reinzubringen, schafften jedoch nicht mehr als drei Körbe in dem erneut verflixten dritten Viertel und damit lag der Aufwind eher auf Towers Seite mit der Führungsübernahme zum 33:34. Alle wollten den Sieg, wir motivierten uns gegenseitig, um noch einmal Vollgas zu geben und an die erste Halbzeit anzuknüpfen und damit blieb es im letzten Viertel ein Kopf-an-Kopf Rennen. Der Krimi spitzte sich zu und zwei Minuten vor Schluss lagen wir mit drei Punkten hinten (47:50). Die Gegnerinnen trafen, wir zogen nach und es lief auf eine lange und freiwurfreiche Crunchtime hinaus. In der letzten Spielminute war der Score 50:53 und die Auszeit wurde genutzt um einen Plan zu schmieden. Daniel zauberte schnell ein Einwurfsystem mit dem Ziel Nele die Chance auf einen Dreier zu geben. Gesagt, getan – doch leider ging der Dreipunktewurf knapp daneben. Birte konnte den Rebound sichern und zwei Punkte via Power Move versenken. Weitere Auszeiten fanden statt und unser Ziel war in den letzten Sekunden den Ball zu ergattern, um eine Chance auf den Führungstreffer zu erhalten. Die Gegnerinnen trafen die Freiwürfe nicht, doch bevor wir den Ballbesitz sichern konnten ertönte leider schon die Schlusssirene.

Nun heißt es wieder mal nicht die Köpfe hängen lassen, sondern die guten Aktionen weiter ausbauen. Und dass wir dazu in der Lage sind, werden wir am kommenden Samstag (29.01.) gegen Wedel beweisen!

Es spielten: Frauke, Nele, Kim, Brianne, Cliffo, Birte, Maya, Lotte, Lotti und Alena

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1. Damen: Neujahrsspiel gegen SCAL leider verloren

Am 08.01.2022 hatten wir – die ersten Damen der BG Hamburg-West – unser erstes Spiel in der Rückrunde in Langenhorn. Wir gingen leider ersatzgeschwächt ohne wichtige Stammkräfte in das Spiel.

Vor dem Spiel war die Marschroute klar, wir wollten zusammen mit positiver Einstellung und großen Kampf in das Spiel gehen und uns gegenseitig zu jeder Phase des Spiels pushen. Dies haben wir bis zum Ende hin auch super umgesetzt und es war eine tolle Stimmung!

Wir starteten das Spiel recht ausgeglichen und konnten durch unsere Postmoves schnell nach 0:4 wieder auf 4:4 stellen, was den gegnerischen Coach zu einer schnellen ersten Auszeit bewegte. Bis zum 12:12 ging es auch weiter ausgeglichen her. Leider fingen wir uns dann innerhalb von 2 Minuten einen 2:9 Lauf ein und gingen somit mit einem Rückstand von 14:21 in die erste Viertelpause.

Das zweite Viertel startete Scal gleich stark, besonders Sammy Harbs traf gleich sehr gut mit 2 Dreiern innerhalb der ersten drei Minuten. Leider hatten wir in diesem Viertel insgesamt zu wenig entgegenzusetzen und konnten nach dem 20:29 nur noch 3 Punkte erzielen, wobei der Gegner noch weitere 13 Punkte erzielte. Die Defense lies zu viele Lücken frei und in der Offense ließen wir zu häufig die Shotclock ablaufen und die Turnover in Form von Fehlpässen waren einfach zu hoch. (Halbzeitstand 23:42)

In der Halbzeitpause war die Stimmung trotzdem gut, denn alle Spielerinnen wurden schon eingesetzt und Maya erzielte auch gleich ihren ersten Korb in der Regionalliga! Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, diese ausgeglichener zu gestalten und zu gewinnen.

Damit fingen wir auch gleich an, liefen tolle Backdoorcuts und zeigten einige Moves die wir eigentlich schon länger können, aber uns häufig einfach nicht trauen umzusetzen. Das dritte Viertel war aber insgesamt das punkte-ärmste Viertel und ging mit 10:11 verloren.

Nun hatten wir also zum letzten Viertel die Marschroute, wenigstens dies zu gewinnen. Davon angespornt trafen wir in diesem Durchgang auch endlich von außen, erst netzte Nele einen schönen Dreier aus der Ecke ein, danach dachte sich Frauke: „Ach ich werfe auch mal“, und das sollte belohnt werden mit dem zweiten Dreier in diesem Viertel (endlich mal ohne Fußspitze auf der Linie). Danach legte Scal leider wieder einen 7:0 Lauf hin und aus einem 14 Punkte Rückstand wurden 21. Mit einem beherzten Rebound von Jana gefolgt von ihrem Korb und zwei starken Punkten von Nele stand kurz vor dem Ende ein 46:66 auf der Anzeigetafel. Wir hatten jedoch unser Ziel nicht aus den Augen verloren und direkt vor dem Schlussbuzzer wollte sich Lotti auch in die 3er-Truppe integrieren und netzte den Ball mit der Schlusssirene ein, sodass wir die 2. Halbzeit mit 26:24 tatsächlich gewinnen konnten! 🙂

Fast alle Spielerinnen haben heute gescort und es war eine ausgeglichene Teamleistung. Unsere beiden großen, Lotti und Alena wussten so einige Körbe zu verhindern, indem sie spektakulär einige Würfe wegblockten.

Darauf bauen wir nun auf und nächste Woche gegen Kiel (15.01.2022 um 19:00 Uhr im Steinwiesenweg) werden wir dann versuchen, unseren zweiten Saisonsieg einzufahren. Wir sind auf jeden Fall bereit für den Kampf und werden in der Rückrunde versuchen, jedem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Es spielten: Frauke, Nele, Kim, Brianne, Sophia, Alena, Jana, Maya, Lotti

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1. Herren: Wurde die Siegesserie fortgeführt?

Nach der Weihnachtspause startete das erste Spiel nach der Jahreswende, gleich gegen einen starken Konkurrenten, gegen den die BG-West Herren letztes Mal nur knapp verloren haben.
Am Samstag, den 08.01.22 spielte die Mannschaft des BG-West Herrenteams gegen die Bargteheide Bees.
In dem ersten Viertel des Spiels schenkten sich die beiden Teams fast nichts. Die Bargteheide Bees legten einen guten Start hin, indem sie von außen gut trafen, erzielten Sie in den ersten 6 Minuten eine Führung von fast 10 Punkten. Doch die Herren des BG West haben sich davon nicht unterkriegen lassen und holten sich die Führung mit einem Entstand von 19 zu 18 Punkten für BG West.
Dieser Kampf im ersten Viertel wurde auch im zweiten Viertel fortgeführt.
Die BG West Herren konnten sich jedoch nicht von den Bees absetzen, da für jeden Punkt in diesem Viertel gekämpft wurde. Die Chancen die beiden Teams hatten, um die Führung auszubauen waren gegeben, daraus resultierten meist Turn Over, da man die Spannung des Spiels förmlich spürte. Der Punktestand zur Halbzeit betrug 32 zu 33 Punkte für BGW.
Nach der Halbzeit kam BGW unkonzentriert ins Spiel zurück, womit Sie auch die kleine Führung, nicht ausbauen konnten und einen ,,Run‘‘ der Bees zu ließen. Dieser ,,Run‘‘ hätte mit guter Verteidigung unterbunden werden können, doch BGW hatte in dieser Hälfte, das Ziel aus den Augen verloren. Das Ziel war, mit einem Sieg aus der eigenen Halle zu spazieren. Somit gingen zum Ende des Viertels, die Bees mit 9 Punkten erstmalig in diesem Spiel in Führung.
Das letzte Viertel in diesem Spiel sollte bis zum Ende hin spannend bleiben.
BGW ist nach der Ansprache von ihrem Coach konzentriert ins Spiel zurückgekehrt. Der Vorsprung wurde mit guter Defense und den daraus resultierten Steals minimiert. Somit blieb es bis zum Ende des Spiels sehr spannend, BGW hatte einige Möglichkeiten den Punktestand auf denselben Nenner zu bringen, um eine Overtime zu erzielen oder auch die Führung in dem Spiel zu erlangen.
Jedoch blieben die Chancen leider vergebens und die Bargteheide Bees gingen als Sieger aus dieser Partie hervor. Der Endstand betrug 63:66 für die Bees.

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1. Herren: Erfolgreicher Hinrunden Abschluss

Für die ersten Herren ging es am Samstag den 18.12.2021 zum letzten Hinrundenspiel auswärts zum Bramfelder SV. In den letzten Jahren haben sich beide Teams immer wieder in der 2. Regionalliga auf Augenhöhe getroffen. Die Vorzeichen waren eindeutig in Richtung der BG Hamburg West, die in der Regionalliga seit 5 Spielen ungeschlagen waren, der Bramfelder SV hatte hingegen bisher erst 2 Siege auf dem Konto.

Das erste Viertel starteten die Bramfelder mit einer sehr kleinen Aufstellung ohne Etatmäßigen Center. Die BG Herren, zeigte sich davon aber unbeeindruckt und holte enorm viele Rebounds an beiden Enden des Feldes. Nach einem 11:0 lauf Mitte des Viertels hatten wir uns einen 18:4 Vorsprung heraus gespielt. Leider hatten wir schon sehr früh Teamfouls und die Bramfelder gingen alleine in diesem Viertel 10 mal an die Freiwurflinie (6 Treffer). Viertelstand 20:12 für die BG.

Im zweiten Durchgang verhinderten wir in den ersten 6,5 Minuten die meisten Angriffsversuche der Bramfelder und konnten uns häufig in der Offense in Szene setzen (31:16). Danach ging relativ wenig und die Gegner konnten durch einen 7:0 lauf wieder näher ran kommen. 20 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit lagen wir nur 6 Punkte vorne (37:31) aber fast mit dem Pausenbuzzer netzte Thorben Banko einen seiner drei 3er zur 40:31 Halbzeitführung ein.

In der Halbzeitansprache erinnert uns Coach Rami an unsere Stärken und mahnte uns dazu unsere Chancen noch besser zu nutzen. Die Statistik, die netter Weise Sophia übernahm zeigte schon eine sehr deutliche Reboundüberlegenheit, gerade Fabian mit 10 Rebounds in der 1. Halbzeit stach hierbei heraus.

Das 3. Viertel war dadurch geprägt, dass wir immer 6-8 Punkte am Stück erzielten konnten und Bramfeld nur mit 1-3 Punkten darauf antworten konnte. Nach einem And-One von der gegnerischen Nummer 8 (Mankertz) der sich wie in fast jedem Spiel selbst gegen den Arm schlug – worauf bisher fast jeder Schiedsrichter reingefallen ist – bekam Fabi nicht nur das Foul, sondern auch noch ein technisches Foul. Das hieß erstmal auf der Bank Platz nehmen, da es sein viertes Foul war. Dies sollte aber eines der wenigen Highlights der Bramfelder bleiben, die nur 13 Punkte in diesem Viertel erzielen konnten. Stand nach dem dritten Viertel 62:44.

Kommen wir zum letzten Viertel: Bramfeld bäumte sich in der ersten Minute noch kurz auf und machte zwei Körbe in Folge aber konnte danach 7 Minuten lang nicht mehr scoren. Die West-Hamburger nutzen die Zeit um jegliche Zweifel am Ausgang des Spiels und scorte 14 Punkte in Folge. Es konnten alle Akteure eingesetzt werden und jeder steuerte an diesem Samstag seinen Teil zum Sieg bei.

Am Ende stand ein 80:56 auf dem Scoreboard und wir stehen nach einem 1:3 Saisonstart nun mit 7:3 als Tabellen Vierter in die Weihnachtspause. Von den Top 5 Teams konnte uns nur Bargteheide schlagen, wir haben sowohl den 1. (Itzehoe), als auch den 2. (Bremen) geschlagen, sowie den 5. (Rostock), die noch einige Nachholspiele auf dem Terminplan haben, da in MVP zur Zeit kein Amateursport erlaubt ist.

Rechnungen haben wir dementsprechend mit Bargteheide, HaPi und TuRa offen, aber wenn unsere Defense weiter so konstant gut ist (zweit wenigsten Gegenpunkte der Liga im Durchschnitt) und wir in der Offense häufiger die 70 oder 80 Punkte voll machen, steht einer sehr erfolgreichen Rückrunde nichts entgegen. (Hoffen wir, dass kein weiterer Lockdown kommt)

Topscorer der Partie war zum ersten Mal in seiner Zeit bei uns Thorben Banko, der neben seinen 3 erfolgreichen Dreiern auch noch 3 von 3 Freiwürfen traf, 5 Assists verteilte und insgesamt 18 Punkte erzielte. Zweistellig scorten auch noch Preston Kilbert (14 Pkt, 4 Ass, 7 Reb) und Daniel Musché (14 Pkt, 9 Reb, 4 Steals) und Jens Winterberg, der neben 12 Punkten auch noch 10 Rebounds (Double-Double) einsammelte. Haarscharf an einem Double-Double schrammte auch Fabian vorbei, der neben 14 Rebounds noch 8 Punkte erzielt.

Weiter geht es am 08.01 um 15 Uhr Zuhause im Steinwiesenweg gegen die TSV Bargteheide Bees.

Jetzt wünschen wir allen Freunden des besten Hallensports der Welt eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!

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1. Herren: Hamburg internes Duell gewonnen

Am Samstag holte der BG Hamburg-West seinen fünften Sieg in Serie in der 2. Regionalliga Nord. Im Hamburg internen Duell sicherte dich die BG West durch eine starke erste Halbzeit einen 65 zu 58 Erfolg.

Die BG West kam sehr gut in das erste Viertel rein und ging durch guten Team Basketball nach 5 Minuten mit 11:4 in Führung und zwang den Gegner zu einer ersten Auszeit. Durch zwei erfolgreiche Dreier gelang es Blau Weiss Ellas aber den Anschluss zu halten. Jedoch zeigte sich BG West konzentriert und erzielte in der 7. Minute einen 6:0 Lauf. Somit ging das erste Viertel 19:13 an den Gastgeber.

Durch eine starke Defensivleistung der BG West im zweiten Viertel konnte man den Gegner bei insgesamt 10 Punkten halten. Fast nur von der Freiwurflinie war es für Blau Weiss Ellas möglich einige Punkte zu holen. Man ging mit einer 18 Punkte Führung in die Halbzeitpause.

Der BG West war klar, dass Ellas in der zweiten Halbzeit zurückkommen wollte. Man stellte sich also auf ein sehr körperliches und aggressives Spiel in der zweiten Halbzeit ein. Es war klar, dass man sich auf der Führung aus der ersten Halbzeit nicht ausruhen konnte.

Durch fünf Punkte von Daniel Musche in den ersten drei Minuten konnte man die Führung auch weiter ausbauen. Ellas zeigte aber eine deutlich aggressivere Defense als in der ersten Halbzeit. Dies spiegelt sich auch in den vielen Fouls auf Seiten von Ellas wieder. Dadurch wurde der Spielfluss stark gestört, womit der Gast besser zurechtkam. Es gelang Ellas den Rückstand zum Ende des dritten Viertels auf 12 Punkte zu dezimieren.

Das abschließende Viertel zeigte sich ähnlich wie das dritte Viertel. Insgesamt machte Ellas im vierten Viertel 10 Fouls. Durch die vielen Unterbrechung aufgrund eines emotionalen und nun von harter Defense geprägtem Spiel, gestaltete sich der Aufbau eines flüssigen Spiels extrem schwierig. Die BG West zeigte sich leider nicht zu stark von der Freiwurflinie, wodurch Ellas zwischenzeitlich immer wieder nah herankam.
Aber durch viel Konzentration konnte man die in der ersten Halbzeit ausgespielte hohe Führung bis zum Ende aufrechterhalten und der BG West gelang ein 65:58 Erfolg gegen den Stadtgegner.

Bei BG West zeigte sich ein ausgeglichenes Scoring. Zweistellig punkteten Preston Kilbert (14), Daniel Musche (14) und Moritz Lütke Schwienhorst (10). Für die BG West geht es im letzten Spiel des Jahres am Samstag gegen den Bramfelder SV.

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1. Damen: WO IST DER RESET BUTTON?

 

Am Samstagabend des dritten Adventswochenendes um 19 Uhr trat die 2. Regionalliga Damen ihr letztes Spiel der Hinrunde gegen die angereisten Harburger Baskets an. Mit Unterstützung der üblichen Verdächtigen und der versammelten Mannschaft der 1. Herren, die nach ihrem Sieg am Nachmittag auf ihre erfolgreiche Hinrunde anstießen, sollte nun auch für die Damen der heiß ersehnte zweite Saisonsieg folgen. Für die Damen war klar: dieses Spiel muss gewonnen werden, auch ohne die leider kurzfristig aufgrund von Rückenproblemen ausgefallenen Centerinnen Birte und Sandra.

Die beiden Mannschaften trafen bereits in der Saisonvorbereitung im September aufeinander. Damals holten sich die BGWlerinnen den deutlichen Sieg, sodass der erneute Sieg nicht nur möglich, sondern geradezu Pflicht war.

Doch die Harburgerinnen hatten andere Pläne und starteten mit Biss und einer schnellen Offense ins erste Viertel. Die sich noch im Schlafmodus befindende Defense der BGWlerinnen konnte mit einfachen Fastbreak-Korblegern geschlagen werden, so stand es bereits nach zwei Minuten 8:1 für die Gegnerinnen. Das sollte das Heimteam etwas wachrütteln, doch während auf der gegnerischen Korbhälfte jeder Angriff mit Punkten belohnt wurde, taten sich die BGWlerinnen weiterhin schwer und verloren das erste Viertel mit 7:14.

Nach einer klaren Ansage in der Viertelpause und der Aufforderung, als Team zusammenzuspielen, verlief das zweite Vierteil deutlich ausgewogener als das erste. Die starke und aggressive Defense von Sophia verunsicherte die Gegnerinnen und belohnte das Heimteam mit schnellen Steals und einfachen Layups. Doch auch die Harburgerinnen nutzen ihre Stärken in der Offense und verwandelten einfache Mitteldistanzwürfe, die nicht verhindert werden konnten. Zur Halbzeit stand es 24:29, den Harburgerinnen gelang es nicht, ihre Führung auszubauen, doch die BGWlerinnen scheiterten, die kleine aber bedeutsame Lücke zu schließen.

Nach der Halbzeitpause knüpften die Gegnerinnen genau da an, wo sie aufgehört hatten, zogen gezielt zum Korp und konnten so vier Punkte an der Linie gutmachen, während das Heimteam in der Offense ihre Aktionen nicht vollständig ausführte, freie Würfe nicht nahm und sich oft verdribbelte. In den ganzen zehn Minuten des dritten Viertel erzielten die BGWlerinnen nur 12 Punkte, die Harburgerinnen 13, somit ging es spannend ins vierte Viertel (36:42). Der Kampfgeist der Gastgeberinnen führte in der 36. Minute nach einem wichtigen Dreier von Cliffo endlich zum Ausgleich (45:45). Mit noch vier Minuten zu spielen, war alles offen, doch die Harburgerinnen wollten ihre Führung nicht langfristig abgeben. Mit zwei aufeinanderfolgenden Dreiern konnten sie sich erneut absetzen. Jegliche Bemühungen der BGWlerinnen, diese Punkte noch gutzumachen waren vergeblich und so mussten sie sich am Ende mit 50:55 geschlagen geben.

Frustriert und enttäuscht geht es für die 1. Damen in die Weihnachtspause. Die BGWlerinnen sollten die Zeit nutzen, die physische und mental anstrengende Hinrunde abzuhaken, um mit neuem Elan und Bock am Spiel in die Rückrunde zu starten.

Es spielten: Frauke Bretzger, Nele Dallmann, Kim Sobania, Brianne Schröder, Caroline Clifford, Sophia Musché, Carlotta Arlt, Jana Berberich, Nina Fortnagel