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1. Damen: Neujahrsspiel gegen SCAL leider verloren

Am 08.01.2022 hatten wir – die ersten Damen der BG Hamburg-West – unser erstes Spiel in der Rückrunde in Langenhorn. Wir gingen leider ersatzgeschwächt ohne wichtige Stammkräfte in das Spiel.

Vor dem Spiel war die Marschroute klar, wir wollten zusammen mit positiver Einstellung und großen Kampf in das Spiel gehen und uns gegenseitig zu jeder Phase des Spiels pushen. Dies haben wir bis zum Ende hin auch super umgesetzt und es war eine tolle Stimmung!

Wir starteten das Spiel recht ausgeglichen und konnten durch unsere Postmoves schnell nach 0:4 wieder auf 4:4 stellen, was den gegnerischen Coach zu einer schnellen ersten Auszeit bewegte. Bis zum 12:12 ging es auch weiter ausgeglichen her. Leider fingen wir uns dann innerhalb von 2 Minuten einen 2:9 Lauf ein und gingen somit mit einem Rückstand von 14:21 in die erste Viertelpause.

Das zweite Viertel startete Scal gleich stark, besonders Sammy Harbs traf gleich sehr gut mit 2 Dreiern innerhalb der ersten drei Minuten. Leider hatten wir in diesem Viertel insgesamt zu wenig entgegenzusetzen und konnten nach dem 20:29 nur noch 3 Punkte erzielen, wobei der Gegner noch weitere 13 Punkte erzielte. Die Defense lies zu viele Lücken frei und in der Offense ließen wir zu häufig die Shotclock ablaufen und die Turnover in Form von Fehlpässen waren einfach zu hoch. (Halbzeitstand 23:42)

In der Halbzeitpause war die Stimmung trotzdem gut, denn alle Spielerinnen wurden schon eingesetzt und Maya erzielte auch gleich ihren ersten Korb in der Regionalliga! Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, diese ausgeglichener zu gestalten und zu gewinnen.

Damit fingen wir auch gleich an, liefen tolle Backdoorcuts und zeigten einige Moves die wir eigentlich schon länger können, aber uns häufig einfach nicht trauen umzusetzen. Das dritte Viertel war aber insgesamt das punkte-ärmste Viertel und ging mit 10:11 verloren.

Nun hatten wir also zum letzten Viertel die Marschroute, wenigstens dies zu gewinnen. Davon angespornt trafen wir in diesem Durchgang auch endlich von außen, erst netzte Nele einen schönen Dreier aus der Ecke ein, danach dachte sich Frauke: „Ach ich werfe auch mal“, und das sollte belohnt werden mit dem zweiten Dreier in diesem Viertel (endlich mal ohne Fußspitze auf der Linie). Danach legte Scal leider wieder einen 7:0 Lauf hin und aus einem 14 Punkte Rückstand wurden 21. Mit einem beherzten Rebound von Jana gefolgt von ihrem Korb und zwei starken Punkten von Nele stand kurz vor dem Ende ein 46:66 auf der Anzeigetafel. Wir hatten jedoch unser Ziel nicht aus den Augen verloren und direkt vor dem Schlussbuzzer wollte sich Lotti auch in die 3er-Truppe integrieren und netzte den Ball mit der Schlusssirene ein, sodass wir die 2. Halbzeit mit 26:24 tatsächlich gewinnen konnten! 🙂

Fast alle Spielerinnen haben heute gescort und es war eine ausgeglichene Teamleistung. Unsere beiden großen, Lotti und Alena wussten so einige Körbe zu verhindern, indem sie spektakulär einige Würfe wegblockten.

Darauf bauen wir nun auf und nächste Woche gegen Kiel (15.01.2022 um 19:00 Uhr im Steinwiesenweg) werden wir dann versuchen, unseren zweiten Saisonsieg einzufahren. Wir sind auf jeden Fall bereit für den Kampf und werden in der Rückrunde versuchen, jedem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Es spielten: Frauke, Nele, Kim, Brianne, Sophia, Alena, Jana, Maya, Lotti

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1. Damen: WO IST DER RESET BUTTON?

 

Am Samstagabend des dritten Adventswochenendes um 19 Uhr trat die 2. Regionalliga Damen ihr letztes Spiel der Hinrunde gegen die angereisten Harburger Baskets an. Mit Unterstützung der üblichen Verdächtigen und der versammelten Mannschaft der 1. Herren, die nach ihrem Sieg am Nachmittag auf ihre erfolgreiche Hinrunde anstießen, sollte nun auch für die Damen der heiß ersehnte zweite Saisonsieg folgen. Für die Damen war klar: dieses Spiel muss gewonnen werden, auch ohne die leider kurzfristig aufgrund von Rückenproblemen ausgefallenen Centerinnen Birte und Sandra.

Die beiden Mannschaften trafen bereits in der Saisonvorbereitung im September aufeinander. Damals holten sich die BGWlerinnen den deutlichen Sieg, sodass der erneute Sieg nicht nur möglich, sondern geradezu Pflicht war.

Doch die Harburgerinnen hatten andere Pläne und starteten mit Biss und einer schnellen Offense ins erste Viertel. Die sich noch im Schlafmodus befindende Defense der BGWlerinnen konnte mit einfachen Fastbreak-Korblegern geschlagen werden, so stand es bereits nach zwei Minuten 8:1 für die Gegnerinnen. Das sollte das Heimteam etwas wachrütteln, doch während auf der gegnerischen Korbhälfte jeder Angriff mit Punkten belohnt wurde, taten sich die BGWlerinnen weiterhin schwer und verloren das erste Viertel mit 7:14.

Nach einer klaren Ansage in der Viertelpause und der Aufforderung, als Team zusammenzuspielen, verlief das zweite Vierteil deutlich ausgewogener als das erste. Die starke und aggressive Defense von Sophia verunsicherte die Gegnerinnen und belohnte das Heimteam mit schnellen Steals und einfachen Layups. Doch auch die Harburgerinnen nutzen ihre Stärken in der Offense und verwandelten einfache Mitteldistanzwürfe, die nicht verhindert werden konnten. Zur Halbzeit stand es 24:29, den Harburgerinnen gelang es nicht, ihre Führung auszubauen, doch die BGWlerinnen scheiterten, die kleine aber bedeutsame Lücke zu schließen.

Nach der Halbzeitpause knüpften die Gegnerinnen genau da an, wo sie aufgehört hatten, zogen gezielt zum Korp und konnten so vier Punkte an der Linie gutmachen, während das Heimteam in der Offense ihre Aktionen nicht vollständig ausführte, freie Würfe nicht nahm und sich oft verdribbelte. In den ganzen zehn Minuten des dritten Viertel erzielten die BGWlerinnen nur 12 Punkte, die Harburgerinnen 13, somit ging es spannend ins vierte Viertel (36:42). Der Kampfgeist der Gastgeberinnen führte in der 36. Minute nach einem wichtigen Dreier von Cliffo endlich zum Ausgleich (45:45). Mit noch vier Minuten zu spielen, war alles offen, doch die Harburgerinnen wollten ihre Führung nicht langfristig abgeben. Mit zwei aufeinanderfolgenden Dreiern konnten sie sich erneut absetzen. Jegliche Bemühungen der BGWlerinnen, diese Punkte noch gutzumachen waren vergeblich und so mussten sie sich am Ende mit 50:55 geschlagen geben.

Frustriert und enttäuscht geht es für die 1. Damen in die Weihnachtspause. Die BGWlerinnen sollten die Zeit nutzen, die physische und mental anstrengende Hinrunde abzuhaken, um mit neuem Elan und Bock am Spiel in die Rückrunde zu starten.

Es spielten: Frauke Bretzger, Nele Dallmann, Kim Sobania, Brianne Schröder, Caroline Clifford, Sophia Musché, Carlotta Arlt, Jana Berberich, Nina Fortnagel


 

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1. Damen: Willkommen in der Eishöhle..

Am vergangenen Samstag trafen wir auf die Damen vom ETV. Wie schon oben erwähnt herrschte Eiszeit in der Halle und wir fingen dann mit einem schnellen und intensiven Warmup an um schnell auf Spieltemperatur zukommen.
Wir waren auf jeden Fall heiß und wollten endlich unseren zweiten Sieg nach Hause holen.
Und los ging es…

Die Gegner legten mit schnellen 7 Punkten vor, Sophia war dann diejenige die uns in der 3. Minute mit dem ersten Korb für uns wach rüttelte und wir nahmen an Fahrt auf.
Es kristallisierte sich schnell raus, dass es ein sehr intensives und hartes Spiel mit vielen Fouls auf beiden Seiten werden sollte. Wir arbeiteten hart und blieben dran, das erste Viertel endete mit 13:16 für den ETV. Aber was sind schon 3 kleine Punkte…

Nach dem Start ins zweite Viertel wiederholten sich die ersten Minuten aus dem erstem Viertel. Kurz nicht aufgepasst und schon hatten die Gegner zu der 3 Punkte Führung mal eben 7 noch oben drauf gepackt.
Aber auch das hielt uns nicht auf! Wir kämpften wie die Löwen, Daniel pushte uns immer weiter und dementsprechend belohnten wir uns mit einer grandiosen Teamleistung ( FELD+BANK) und ließen ab der 14.Minute keinen einzigen Korb mehr zu, es war einfach großartig. Somit holten wir uns die verdiente Führung und gingen in die Halbzeit mit 27:23
In der Kabine schwor uns Coach Daniel noch auf die zweite Halbzeit ein und wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Wir haben soviel gearbeitet und gekämpft, so sollte es weitergehen!
Aber dem war nicht so…leider…

Man könnte meinen dass eine ganz andere Mannschaft zurück auf dem Feld war, der Fokus war weg. Die Defense lief überhaupt nicht mehr, unglaublich viele Fehlpässe ließen uns gar nicht erst den Korb attackieren und wenn der Ball dann mal die Hand Richtung Korb verließ, er war zugenagelt! Nichts funktionierte!
Unsere wirklich traurigen 4 Punke im dritten Viertel haben wir NUR durch Freiwürfe erzielt und auch das war nicht schön, denn es hätten hier 12 Punkte rausgeholt werden können.
31:37 Ende 3.Viertel. Ok, 6 Punkte können wir noch wieder aufholen wenn wir wieder zu Löwen werden.
Daniel wurde nochmal lauter und versuchte uns wieder in die richtige Spur zu bringen.
Aber vergeblich…
Ganze 6 Minuten brauchten wir um zu punkten (und das wieder durch Freiwürfe). Am Ende waren es 6 magere Pünktchen die wir dazu zählen konnten.
Endstand 37:51

Fazit: Wir müssen es schaffen unsere Leistung über die ganzen 40 Minuten abzurufen. Fürs nächste Spiel nehmen wir die Stimmung und den Biss der 1 Halbzeit mit und arbeiten weiter hart an unseren Baustellen.
Am 11.12. um 19.00 Uhr im Steinwiesenweg haben wir die nächste Chance gegen SG Harburg Baskets unser ganzes Potenzial zu zeigen.

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1. Damen: Wir fahren nicht so gern nach Ahrensburg… 

Am vergangenen Samstag ging es für uns nach Ahrensburg. Auch wenn das Spiel recht ausgeglichen anfing, zeigte sich schnell, dass Ahrensburg viel werfen und treffen wollte. Auch wenn wir einige schöne Aktionen unterm Korb und Würfe von außen hatten, haben wir nicht immer punkten können, während Ahrensburg einen Schuss nach dem anderen versenkte. Allein im ersten Viertel trafen sie 5 Dreier und uns gelang es nicht, rechtzeitig ins Close-out zu gehen. Nach dem 1. Viertel lagen wir mit 12 Punkten hinten (25:13).

 

Das 2. Viertel gestaltete sich ähnlich. Beide Teams punkteten, allerdings tauschten wir weiterhin zu oft Dreier von Ahrensburg, gegen Zweier von uns aus (Ausnahme hier war ein wunderschöner Dreier von Frauke), sodass Ahrensburg auch das 2. Viertel für sich entscheiden konnte und wir die erste Häfte 42:26 beendeten.

 

Ins 3. Viertel starteten wir sehr motiviert und wollten das Spiel noch nicht als verloren ansehen. Nachdem Ahrensburg fünf schnelle Punkte gemacht hatte, spielten wir fokussierter und eine starke Defense und kämpften uns wieder etwas heran. Allerdings kamen wir dann leider auch schnell in Foultrouble und schickten Ahrensburg zu oft an die Linie, um den Abstand zu verringern. Ahrensburg setzte sich mit 7 getroffenen Freiwürfen und einem weiteren Dreier weiter ab und wir starteten mit 22 Punkten tief ins letzte Viertel.

 

Insbesondere Cliffo und Birte punkteten im letzten Viertel viel, Sophia spielte eine harte Defense und belohnte sich mit einem Dreier. Es sollte allerdings nicht reichen, um noch irgendwie den Absatand zu verringern. Das letzte Viertel ging lediglich unentschieden aus, Endstand 82:60. Effiziente Treffer von Ahrensburg, zu viele Turnover auf unserer Seite und letztendlich mal wieder unsere eigenen Köpfe haben dazu geführt, dass wir eine weitere Niederlage hatten und nicht aus unserem unglücklichen Saisonstart herauskommen. Auch wenn es eine weitere frustrierende Niederlage war, hatten wir wichtige und gute Gespräche in der Nachbesprechung, bleiben zuversichtlich und versuchen unser Potential in den nächsten Spielen endlich weiter zeigen und ausbauen zu können.

 

 

Es spielten: Frauke, Nele, Brianne, Cliffo, Samira, Sophia, Lotti, Jana, Forty und Birte.

 

 

Nächstes Spiel: Samstag, 27.11. um 19 Uhr im heimischen Dörpsweg gegen ETV

 

 

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1. Damen feiern ersten verdienten Saisonsieg

Am Samstag, den 06.10.2021 bestritten die 1. Damen ihr viertes Saisonspiel gegen Rostock. Mit voller Besetzung, trotz einiger Krankheitsfälle, aber positiver Einstellung ging es gegen die jungen Gäste aus Rostock. Unser Ziel war, dieses Spiel zu gewinnen und unsere Kapitänin Kim schwor die Mädels auf mindestens 70 Punkte ein.
Die Mädels starteten gut und sicherten die ersten sieben Punkte für sich. Cliffo warf schon in der 3. Minute des Spieles einen wunderschönen Dreier. Mit starker Defense und Rebounds ging es das ganze 1. Viertel positiv weiter und die BGW-Damen nutzten das Mismatch bei Birte in der Zone aus, doch die Würfe gingen leider nicht immer rein. Und leider mussten die Mädels einige gute Fastbreaks und einen Dreier der Gegnerinnen einstecken. Trotzdem gingen die 1. Damen mit Vorsprung in das zweite Viertel (H18-G7).
Das zweite Viertel startete Noa mit zwei erfolgreichen Freiwürfen und kurz danach erzielte sie einen Dreipunktewurf. Trotz des guten Starts war das zweite Viertel von einigen Fehlpässen und unschönen Aktionen, in denen die Positionen teilweise nicht besetzt, kein Platz für gute Aktionen gemacht oder einfach keine Cuts bzw. schlechte Cuts gelaufen wurden, geprägt. Doch die Gegnerinnen konnten die kleinen Fehler nicht ausnutzen und so konnten die BGW-Damen den Vorsprung stätig ausbauen (H35-G15).
Im dritten Viertel wurde den Zuschauern auf den Bänken zwar gute Aktionen gezeigt, die leider nicht mit Punkten belohnt wurden. Der Trainer der 1. Damen Daniel Musché kritisierte von der Seitenlinie immer wieder das Boxout einiger Spielerinnen, weshalb einige Rebounds leider nicht in den Besitz der BGW-Damen gingen. Der Höhepunkt des dritten Viertels war ein erfolgreicher Mittellinienwurf von Frauke in der letzten Sekunde des Viertels, bei dem sie auch noch gefoult wurde und einen Freiwurf bekam, der leider nicht reinging (H48-G20).
Das vierte Viertel war für beide Mannschaften ein punktereiches Viertel und es gab von beiden Seiten gute, wie auch schlechte Aktionen. Die streckenweise schlechte Helpside und kleinen Fehler, der BGW-Damen, verhalfen den Rostocker Spielerinnen einfache Würfe zu erzielen. In der Offense lief es hingegen besser und sie konnten ihre Skills und Spielerfahrungen ausnutzen. Gegen Ende des Spieles machte Cliffo in der 36. Minute einen spektakulären Reversekorbleger und Samira einen perfekt ausgeführten Behind the Back-Pass, woraufhin Birte einen Korb erzielen konnte. Nun funktionierte es auch mit der Defence besser und dem ersten Saison-Sieg stand nichts mehr im Weg. Nach Abpfiff lagen sich die Mädels jubelnd in den Armen und feierten ihren verdienten Sieg (Endstand: H73-G34).
Alles in allem war es ein verdienter Sieg für die 1. Damen von BGW. Wir hoffen, dass der Knoten endlich geplatzt ist und die positiven Ansätze gegen den gut in die Saison gestarteten Gegner Ahrensburger TSV am 20.11.2021 fortgeführt werden können und die Schwächen abgestellt werden.
Es spielten: Frauke Bretzger (#4), Nele Dallmann (#5), Kim Sobania (#6), Brianne Schröder (#7), Caroline Clifford (#8), Sandra Grand (#9), Sophia Musché (#10), Carlotta Arlt (#12), Noa Severin (#14), Samira Kenar Maquilon (#15) und Birte Seyer (#16).

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Spielbericht BGW 1. Damen auswärts gegen Wedel am 30.10.2021

Am gestrigen Samstag, den 30.10., ging es zu unserem dritten Spiel der Saison nach Wedel. Nachdem auch die 1. Damen von der ersten Grippewelle des Herbstes nicht verschont geblieben ist, mussten wir leider krankheitsbedingt auf einige wichtige Spielerinnen verzichten. An dieser Stelle noch einmal gute Besserung und eine hoffentlich baldige Genesung!
Dennoch konnten wir mit elf Spielerinnen anreisen und fanden im ersten Viertel zunächst gut ins Spiel. Die Intensität stimmte auf beiden Seiten und insbesondere in der Offense kam es zu einigen schönen Aktionen, die leider nicht immer mit Treffern belohnt wurden. Die Wedlerinnen konnten durch schnelle Angriffe etwas häufiger den erfolgreichen Abschluss finden, sodass das erste Viertel mit 23:15 an die Gastgeberinnen ging. Insgesamt begegneten sich die beiden Teams aber auf Augenhöhe.
Im zweiten Viertel gelang es uns, mehr Kontrolle über den Ball und das Spiel zu erlangen. Ein besseres Zusammenspiel und einige Fastbreaks brachten uns dann in Führung. Diese Führung konnten wir über das Viertel halten und mit drei Punkten Vorsprung (33:36) in die Halbzeit gehen.
Nach der Halbzeitpause kam nun das gefürchtete dritte Viertel, das Wedel für sich ausnutzen konnte und sich in wenigen Minuten einen Zehn-Punkte-Vorsprung erkämpfte. Insbesondere die kurzfristige Umstellung auf eine Mann-Mann-Verteidigung funktionierte bei den Damen nicht und führte zu leichten Abschlüssen für die Gastgeberinnen, auch die Transition und das Box-Out-Spiel ließen zu wünschen übrig. Aber bereits Mitte des dritten Viertels fingen sich die BGWlerinnen wieder und konnten sich durch einige schöne Steals insbesondere durch Frauke und Cliffo wieder herankämpfen, was zu einem 11-Punkte-Run führte. Aber auch in der Defense ließen wir nur wenige Punkte zu und konnten so das Viertel mit einem Gleichstand (54:54) beenden.
An diese gute Phase des dritten Viertels konnten wir im vierten Viertel dann leider nicht mehr anknüpfen. Anstelle des zweitweisen gelungenen Zusammenspieles traten nun Einzelaktionen, die zwar auch immer wieder zu Freiwürfen führten. Leider konnten wir diese in der entscheidenden Phase des Spiels allerdings nicht nutzen und verwandelten von insgesamt sechs Freiwürfen in den letzten Minuten nur einen. Die Wedlerinnen hingegen konnten ihre Aktionen erfolgreich abschließen, sodass wir am Ende mit 68:63 Punkten das Spiel verloren.
Auch wenn bereits einige Dinge insbesondere in der ersten Hälfte des Spiels schon gut geklappt haben, hat das Spiel gezeigt, dass es an anderen Stellen noch Verbesserungspotenzial gibt. Daran werden wir in den kommenden Trainingseinheiten anknüpfen, um dann kommenden Samstag mit wachem Kopf und höchster Motivation gegen Rostock unseren hoffentlich ersten Sieg der Saison einfahren können. An dieser Stelle natürlich auch vielen Dank an alle Supporter:innen, die die Reise nach Wedel auf sich genommen und uns, ob mit Husten, Hund oder Kleinkind, unterstützt haben!

1. Viertel: 23:15
2. Viertel: 33:36
3. Viertel: 54:54
4. Viertel: 68:63 Continue reading

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1.Damen: Holpriger Saisonstart setzt sich fort

Am 09.10.21 sollte es für die 1. Damen der BG Hamburg West zum Auswärtsspiel nach Kiel gehen. Schon recht früh stellte sich heraus, dass die Besetzung des Kaders auf einer Position sehr notdürftig bis gar nicht besetzt werden sollte. Nur dadurch, dass Jana ihren Urlaub um einen Tag nach hinten schob, hatte das Team zumindest einen richtigen Aufbau. Vielen Dank dafür!!

Dies sollte sich auch im Verlauf des Spiels als wichtig herausstellen, da die Damen vom Kieler TB die ganzen 40 Minuten lang eine Full-court-Presse spielten. Doch von Anfang an…

Das Erste Viertel starteten die Mädels mit einer guten Defense. Häufig wurden die Gegnerinnen zu Balverlusten und schlechten Pässen gezwungen. Leider konnten sie sich jedoch nicht belohnen und spielten in der Offense häufig zu hektisch und übersahen die freien Leute. Erst nach 5 Minuten sollte es Klick machen und es machte Spaß, dem Spiel zuzuschauen. Immer wieder ging der Ball rein in die Zone und wieder heraus, sodass einige gute Würfe in den Korb gelangen. Cliffo zeigte ihre Korbgefährlichkeit uns setzte wichtige Akzente. Trotz einigen Freiwürfen auf beiden Seiten sollte das Viertel dennoch sehr punktearm ausgehen (H9-G10).

Im nächsten Viertel konnten die Damen teilweise an der guten Offense aufbauen. Besonders Birte nutzte ihre Missmatches unterm Korb und konnte allein 6 Punkte erzielen. Doch mit 17 Punkten hatten die Kielerinnen diese Viertel ihre stärksten offensive Minuten. Zu häufig kamen sie zu guten Würfen oder einfachen Abschlüssen unterm Korb, sodass sie sich nach 20 Minuten mit einer knappen 26-22 Führung in die Halbzeitpause begeben konnten.

In diese Pause bemängelte Daniel Musché (erneut) die Struktur im Spiel und wollte mehr Aggressivität in der Defense sehen. Obwohl (oder gerade weil) die Unparteiischen nur wenig Kontakte abpfiffen, waren vier Fouls in einer Halbzeit zu wenig.

Mit neuem Optimismus und Energie ging das Team nach einer langen Pause zurück ins Spiel. Dies sollte direkt mit 3 schnellen Treffern belohnt werden, sodass direkt die Führung übernommen wurde. Doch dann ging es auf der anderen Seite auch los ohne die Führung wurde nach einigen Minuten wieder abgegeben. Mit 11-11 zeigte sich das Viertel insgesamt sehr ausgeglichen auf dem Feld und Bogen.

Im letzten Abschnitt hieß es also erneut: 4 Punkte aufholen und das Spiel nach Hause bringen. Der Einsatz war da, der Wille war da… doch es mangelte an strukturiertem und cleverem Spiel. Zu viele Pässe landeten im Aus oder sogar in den Armen der Kielerinnen. Nach 5 Minuten wurde aus dem knappen Rückstand der Damen eine 10-Punkte-Führung des Heimteams. In einigen Gesichtern lies sich dieser Rückschlag zu sehr erkennen und auch die Motivation war bei einigen langsam verloren. Häufig wurden 50-50-Entscheidungen seitens der Unparteiischen gegen die Hamburgerinnen entschieden. Nele wollte sich allerdings noch nicht geschlagen gegeben und erzielte noch zwei Dreier in den letzten Minuten. Nach Schlusssignal musste man sich jedoch mit einem Endstand von 43 zu 52 geschlagen geben.

Alles in allem ein Spiel, dass man hätte gewinnen können.
In einer Woche haben die Mädels ihre nächste Chance, den ersten Saisonsieg zu erzielen, wenn am Samstag um 16 Uhr die Damen der Hamburg Towers nach Eidelstedt kommen.

Es spielten: Frauke, Nele, Birte, Cliffo, Schnu (Sandra), Sophia, Maya, Lotti, Jana, Forty (Nina)

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1. Damen: Schwaches drittes Viertel besiegelt erste Heimniederlage

Schwaches drittes Viertel besiegelt erste Heimniederlag
Ein Duell mit alten Bekannten, so lässt sich das Auftaktspiel der 2. Regionalliga Damen gegen den SC Alstertal-Langenhorn beschreiben. So haben doch während der Corona-Zwangspause einige ehemalige BG West Akteurinnen ihren Weg nach Langenhorn gefunden.
Unter den Augen der zurückgekehrten Zuschauer entwickelte sich im Steinwiesenweg zu Beginn des Spiels ein Duell auf Augenhöhe. Während die Gäste nur schwer in ihren Spielrhythmus zu finden schienen, kam die BGW ein ums andere Mal dank konsequent ausgespielter Mismatches zum Abschluss und ging verdient mit einer 15-12 Führung in die Viertelpause.
Abschnitt zwei war vor Allem defensiv geprägt, keine der beiden Mannschaften konnte sich nennenswert absetzen. Quasi mit dem Halbzeitpfiff fingen sich die BGW Damen noch unglücklich einen Dreipunktewurf und mussten mit einem 5-Punkte Rückstand in die Pause gehen.
Nach dem Seitenwechsel erlebte Coach Daniel Musche eine völlig veränderte Mannschaft, die plötzlich sämtliche Spielstruktur vermissen ließ und den Gegner über einige erfolgreiche Distanzwürfe zu alter Spielsicherheit verhalf. Nach einem 4-21 Run ging es konsterniert beim Spielstand von 24-46 in den letzten Spielabschnitt, in dem man zudem noch den verletzungsbedingten Ausfall von Aufbau Sophia Musche zu beklagen hatte.
Das Spiel ohnehin verloren galt es in den letzten 10 Minuten Moral zu zeigen. Nele Dallmann und Birte Seyer agierten weiterhin betont kämpferisch und trugen maßgeblich zum punktstärkten Viertel der BGW Damen bei.
Es bleibt festzuhalten, dass der Grundstein für die 43-64 Niederlage im schwachen 3. Viertel gelegt wurde, die Mannschaft sich in der Liga jedoch nicht zu verstecken braucht. Bereits am kommenden Wochenende gibt es beim Auswärtsspiel in Kiel die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Allen angeschlagenen und verletzten Spielerinnen wünschen wir eine schnelle Genesung.
Es spielten: Frauke Bretzger, Nele Dallmann, Kim Sobania, Brianne Schröder, Caroline Clifford, Birte Seyer, Sophia Musche, Carlotta Arlt, Jana Berberich, Nina Fortnagel, Maya Müllner

 

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1. Damen: Die letzte Konsequenz hat gefehlt

Coach Daniel Musché musste unter der Woche wenig Aufbauarbeit leisten, wussten die 1. Regionalligadamen den Saisonauftakt gegen Wedel im Hinblick auf die Verletzungssorgen doch einzuordnen. Mit frischem Kopf empfing man also am Samstagnachmittag zum 1. Heimspiel der Saison die Damen aus Königs Wusterhausen, wenn auch aufgrund anhaltender Infektionszahlen leider aktuell ohne Zuschauer.


Auch wenn zu Beginn die Würfe von außen noch nicht fielen wollten, wirkte sich der deutlich verbesserte Ballvortrag und die neu gefunden Ruhe im Systemspiel merklich auf das Spiel der Damen aus. Mit zunehmender Spieldauer fand man seinen Rhythmus, ermöglichte dem Gegner allerdings noch zu viele 2. Chancen.
Im zweiten Viertel folgte die mit Abstand beste Phase der Damen, die sich Dank verbessertem Reboundspiel und gutem Zuspiel auf die tiefen Positionen mit einem 8-0 Run wieder heran kämpften. Beim Spielstand von 20-26 ging es relativ ausgeglichen in die Halbzeitpause.
Königs Wusterhausen kam im Anschluss aber deutlich wacher aus der Kabine, ganz im Gegensatz zu unseren Damen, die sich zwar ein ums andere Mal gut in Szene setzen konnten, letztlich aber fahrlässig mit ihren klaren Chancen umgingen und teils unglücklich agierten. Magere 4 Punkte standen am Ende des 3. Viertels zu Buche, was den Brandenburgern einen 20-Punkte Vorsprung bescherte.
Trotz des Aufbäumens im letzten Viertel, gelang den Damen die Trendwende nicht mehr. Letztlich musste man sich mit 31-56 geschlagen geben und feststellen, dass man sich mit einem schlechten 3. Viertel um den Lohn der harten Arbeit unter der Woche gebracht hat. Spielerisch war man definitiv auf Augenhöhe, mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss wäre hier deutlich mehr drin gewesen. Bedanken möchten wir uns noch bei Chrissi und Manuela von den 2. Damen, die kurzfristig aushalfen und sich Dank Ihrer Erfahrung sofort ins Teamgefüge eingliedern konnten.
In der kommenden Woche treten die 1. Damen auswärts in Halle an und hoffen an den positiven Aufwärtstrend weiter anknüpfen zu können.
Es spielten: Frauke Bretzger, Nele Dallmann, Melanie Koppel, Caroline Clifford, Laura Bodrug, Sophia Musché, Mona Oldenburg, Manuela Wolter, Christiane Fischer, Lotti Arlt, Nina Fortnagel

       

1. Saisonspiel der 1. Damen

Nachdem unser eigentlich erstes Spiel aufgrund unserer vielen Verletzungen bereits verlegt worden ist, starteten wir mit einem entsprechend kleinen Kader von acht Spielerinnen und gemischten Gefühlen am 10.10. gegen Wedel in unsere Saison.

Leider zeigte sich bereits im ersten Viertel, dass die gemischten Gefühle berechtigt waren. Wir hatten Schwierigkeiten uns im Angriff zu ordnen und zu scoren. Viel zu oft spielten wir den Ball in die gegnerischen Hände. Auch wenn auf Seiten Wedels nicht immer alles glatt lief, stand es nach dem ersten Viertel 23:5.
Unsere punktearme Offense wurde kurzzeitig von drei wunderschönen Dreiern von Sophia, Astrid und Melli unterbrochen, änderte jedoch nicht allzu viel am Punkteverhältnis, sodass wir mit einem Stand von 44:16 in die Halbzeitpause gingen.
Im dritten Viertel riss uns dann die Tatsache, dass Astrid mit schiefem Finger und starken Schmerzen vom Krankenwagen abgeholt werden musste weiter aus der Bahn. So waren wir für die letzten 1,5 Viertel nur noch sieben Spielerinnen, von denen zwei zusätzlich noch jeweils schon vier Fouls hatten. Zusammengefasst also keine allzu optimale Situation. Wedel gelang es dann, den Vorsprung von 34 Punkten bis zum Spielende mehr als zu verdoppeln. Wir haben so gut es ging versucht, das Spiel über die Bühne zu bringen und unsere Spielerinnen haben trotz großer Anstrengung und der frustrierenden Situation weiter gekämpft und alles gegeben. Am Ende stand eine ernüchternde 105:30 Niederlage auf dem Bogen.

Alles in allem war der Saisonstart somit nicht der schönste. Wir fuhren mit einer handvoll Verletzten und mehr Fans als Spielerinnen nach Wedel hin und mit einer deutlichen Niederlage, einer weiteren Verletzten und mit einem Umweg übers Krankenhaus wieder nach Hause. Auch wenn da eindeutig Luft nach oben ist, sind wir zuversichtlich, dass wir, sobald unser Kader wieder gesund und vollständig ist, in der 1. Regio mitmischen können und lassen uns von diesem Start nicht unterkriegen.

Gute Besserung an all unsere Verletzten und vielen Dank für an alle Zuschauer*Innen, die uns zur Seite gestanden haben.

Es spielten: Frauke, Nele, Melli, Mona, Laura, Sophia, Astrid und Forty.