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1.Damen: Holpriger Saisonstart setzt sich fort

Am 09.10.21 sollte es für die 1. Damen der BG Hamburg West zum Auswärtsspiel nach Kiel gehen. Schon recht früh stellte sich heraus, dass die Besetzung des Kaders auf einer Position sehr notdürftig bis gar nicht besetzt werden sollte. Nur dadurch, dass Jana ihren Urlaub um einen Tag nach hinten schob, hatte das Team zumindest einen richtigen Aufbau. Vielen Dank dafür!!

Dies sollte sich auch im Verlauf des Spiels als wichtig herausstellen, da die Damen vom Kieler TB die ganzen 40 Minuten lang eine Full-court-Presse spielten. Doch von Anfang an…

Das Erste Viertel starteten die Mädels mit einer guten Defense. Häufig wurden die Gegnerinnen zu Balverlusten und schlechten Pässen gezwungen. Leider konnten sie sich jedoch nicht belohnen und spielten in der Offense häufig zu hektisch und übersahen die freien Leute. Erst nach 5 Minuten sollte es Klick machen und es machte Spaß, dem Spiel zuzuschauen. Immer wieder ging der Ball rein in die Zone und wieder heraus, sodass einige gute Würfe in den Korb gelangen. Cliffo zeigte ihre Korbgefährlichkeit uns setzte wichtige Akzente. Trotz einigen Freiwürfen auf beiden Seiten sollte das Viertel dennoch sehr punktearm ausgehen (H9-G10).

Im nächsten Viertel konnten die Damen teilweise an der guten Offense aufbauen. Besonders Birte nutzte ihre Missmatches unterm Korb und konnte allein 6 Punkte erzielen. Doch mit 17 Punkten hatten die Kielerinnen diese Viertel ihre stärksten offensive Minuten. Zu häufig kamen sie zu guten Würfen oder einfachen Abschlüssen unterm Korb, sodass sie sich nach 20 Minuten mit einer knappen 26-22 Führung in die Halbzeitpause begeben konnten.

In diese Pause bemängelte Daniel Musché (erneut) die Struktur im Spiel und wollte mehr Aggressivität in der Defense sehen. Obwohl (oder gerade weil) die Unparteiischen nur wenig Kontakte abpfiffen, waren vier Fouls in einer Halbzeit zu wenig.

Mit neuem Optimismus und Energie ging das Team nach einer langen Pause zurück ins Spiel. Dies sollte direkt mit 3 schnellen Treffern belohnt werden, sodass direkt die Führung übernommen wurde. Doch dann ging es auf der anderen Seite auch los ohne die Führung wurde nach einigen Minuten wieder abgegeben. Mit 11-11 zeigte sich das Viertel insgesamt sehr ausgeglichen auf dem Feld und Bogen.

Im letzten Abschnitt hieß es also erneut: 4 Punkte aufholen und das Spiel nach Hause bringen. Der Einsatz war da, der Wille war da… doch es mangelte an strukturiertem und cleverem Spiel. Zu viele Pässe landeten im Aus oder sogar in den Armen der Kielerinnen. Nach 5 Minuten wurde aus dem knappen Rückstand der Damen eine 10-Punkte-Führung des Heimteams. In einigen Gesichtern lies sich dieser Rückschlag zu sehr erkennen und auch die Motivation war bei einigen langsam verloren. Häufig wurden 50-50-Entscheidungen seitens der Unparteiischen gegen die Hamburgerinnen entschieden. Nele wollte sich allerdings noch nicht geschlagen gegeben und erzielte noch zwei Dreier in den letzten Minuten. Nach Schlusssignal musste man sich jedoch mit einem Endstand von 43 zu 52 geschlagen geben.

Alles in allem ein Spiel, dass man hätte gewinnen können.
In einer Woche haben die Mädels ihre nächste Chance, den ersten Saisonsieg zu erzielen, wenn am Samstag um 16 Uhr die Damen der Hamburg Towers nach Eidelstedt kommen.

Es spielten: Frauke, Nele, Birte, Cliffo, Schnu (Sandra), Sophia, Maya, Lotti, Jana, Forty (Nina)

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1. Damen: Schwaches drittes Viertel besiegelt erste Heimniederlage

Schwaches drittes Viertel besiegelt erste Heimniederlag
Ein Duell mit alten Bekannten, so lässt sich das Auftaktspiel der 2. Regionalliga Damen gegen den SC Alstertal-Langenhorn beschreiben. So haben doch während der Corona-Zwangspause einige ehemalige BG West Akteurinnen ihren Weg nach Langenhorn gefunden.
Unter den Augen der zurückgekehrten Zuschauer entwickelte sich im Steinwiesenweg zu Beginn des Spiels ein Duell auf Augenhöhe. Während die Gäste nur schwer in ihren Spielrhythmus zu finden schienen, kam die BGW ein ums andere Mal dank konsequent ausgespielter Mismatches zum Abschluss und ging verdient mit einer 15-12 Führung in die Viertelpause.
Abschnitt zwei war vor Allem defensiv geprägt, keine der beiden Mannschaften konnte sich nennenswert absetzen. Quasi mit dem Halbzeitpfiff fingen sich die BGW Damen noch unglücklich einen Dreipunktewurf und mussten mit einem 5-Punkte Rückstand in die Pause gehen.
Nach dem Seitenwechsel erlebte Coach Daniel Musche eine völlig veränderte Mannschaft, die plötzlich sämtliche Spielstruktur vermissen ließ und den Gegner über einige erfolgreiche Distanzwürfe zu alter Spielsicherheit verhalf. Nach einem 4-21 Run ging es konsterniert beim Spielstand von 24-46 in den letzten Spielabschnitt, in dem man zudem noch den verletzungsbedingten Ausfall von Aufbau Sophia Musche zu beklagen hatte.
Das Spiel ohnehin verloren galt es in den letzten 10 Minuten Moral zu zeigen. Nele Dallmann und Birte Seyer agierten weiterhin betont kämpferisch und trugen maßgeblich zum punktstärkten Viertel der BGW Damen bei.
Es bleibt festzuhalten, dass der Grundstein für die 43-64 Niederlage im schwachen 3. Viertel gelegt wurde, die Mannschaft sich in der Liga jedoch nicht zu verstecken braucht. Bereits am kommenden Wochenende gibt es beim Auswärtsspiel in Kiel die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Allen angeschlagenen und verletzten Spielerinnen wünschen wir eine schnelle Genesung.
Es spielten: Frauke Bretzger, Nele Dallmann, Kim Sobania, Brianne Schröder, Caroline Clifford, Birte Seyer, Sophia Musche, Carlotta Arlt, Jana Berberich, Nina Fortnagel, Maya Müllner

 

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1. Herren: Zweiter Sieg im dritten Spiel – Platz 5 in der Tabelle

Am vergangenen Sonntagabend spielten die 1. Herren der BG Hamburg-West gegen die Lokalrivalen der BG Halstenbek/Pinneberg, auch bekannt als Holstein Hoppers.
Vor Beginn des Spiels war klar, dass ein Sieg der 1. Herren, wie auch schon am Wochenende zuvor gegen EBC Rostock 2, eine gute Defensivleistung verlangen würde. Headcoach Rami Alkusaibati verlangte eine enge Verteidigung der beiden Pinnerberger Topscorer Levi Levine (21,5 Punkte pro Spiel) und Dominic Csender (11,8 Punkte pro Spiel).

Im 1. Viertel fanden die 1. Herren noch nicht so recht ins Spiel. Den Gästen gelangen in diesem Spielabschnitt einige erfolgreiche Dreier, sodass das Viertel 16:23 verloren wurde. Es sollte jedoch das einzige verlorene Viertel bleiben.

Im folgenden Spielverlauf erhöhte die Heimmannschaft den Druck in der Verteidigung, sodass die Gäste jeden Korberfolg hart erkämpfen mussten. Insbesondere gelang es die beiden Pinnerberger Topscorer sehr gut zu kontrollieren. In der Offensive übernahmen abwechselnd verschiedenen Spieler der 1. Herren die Verantwortung. So hatten am Ende des Spiels 5 Spieler zweistellig gepunktet (Sasa Ilic 17 Punkte, 4 Dreier; Moritz Lütke Schwienhorst 13 Punkte; Thorben Banko 13 Punkte, 2 Dreier; Daniel Heiland 12 Punkte und Daniel Musché 11 Punkte, 3 Dreier).

Auch in diesem Spiel war neben dem ausgeglichenen Scoring die disziplinierte Mannschaftsverteidigung der Schlüssel zum Erfolg.

 

1. Herren: Erster Sieg im Auswärtsspiel gegen letztjährigen Meister

Nachdem das erste Saisonspiel gegen den Bramfelder SV verloren wurde, stand am vergangenen Wochenende die erste große Bewährungsprobe für die 1. Herren der BG Hamburg-West an. Es galt auswärts gegen die 2. Mannschaft des EBC Rostock zu bestehen – die 1. Mannschaft, die EBC Rostock Seawolves, spielen aktuell unter Headcoach Dirk Bauermann in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Zum Zeitpunkt der Beendigung des Spielbetriebs der Saison 2019/20 befand sich die 2. Mannschaft des EBC Rostock auf dem 1. Tabellenplatz und wurde damit als Meister der 2. Regionalliga Nord bestimmt. Zugunsten der Cuxhaven Baskets verzichtete man jedoch auf den Aufstieg in die 1. Regionalliga Nord.

Die Rollen waren vor dem Spiel klar verteilt. Die Rostocker Mannschaft ging als Favorit ins Spiel und der BG Hamburg-West kam die Rolle des Außenseiters zu. Aufgrund einiger Ausfälle standen Rami Alkusaibati, dem neuen Headcoach der BG Hamburg-West, nur 8 Spieler zur Verfügung.

Die sehr junge Rostocker Mannschaft versuchte von Anfang an die BG West mit einer Ganzfeld-Presse unter Druck zu setzen. Zu Beginn des Spiels schien diese Taktik auch noch aufzugehen, sodass der Heim-Mannschaft einige Ballgewinne gelangen, die diese in leichte Punkte umsetzen konnte. Mit dieser Taktik hatten die Rostocker jedoch nur im 1. Viertel wirklich Erfolg, nur dieses Viertel konnten sie für sich entscheiden.

Ab dem zweiten Viertel gelang es der BG West immer wieder, die Presse mit geschickten Pässen auszuspielen. Gleichzeitig wurde der Druck in der eigenen Verteidigung weiter erhöht. Die Entscheidung des Hamburger Headcoaches, nahezu das gesamte Spiel eine kompakte Zonenverteidigung spielen zu lassen, sollte spielentscheidend sein. Zu keinem Zeitpunkt gelang es der jungen Rostocker Mannschaft sich wirklich gegen diese Zonenverteidigung durchzusetzen. Im ersten Spiel erzielte der Rostocker Center Daniel Lopez Dittert noch 29 Punkte, am Samstag gelang es durch die disziplinierte Zonenverteidigung den langjährigen ProB- und ProA-Spieler bei 10 Punkten zu halten.

Neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Verteidigung ist besonders Daniel Heiland hervorzuheben. Von seinen insgesamt 25 Punkten erzielte er 4 Dreier allein im 3. Viertel.

Am kommenden Wochenende spielt die BG Hamburg-West am Sonntag um 18:00 Uhr zu Hause gegen Halstenbek-Pinneberg.

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1. Damen: Die letzte Konsequenz hat gefehlt

Coach Daniel Musché musste unter der Woche wenig Aufbauarbeit leisten, wussten die 1. Regionalligadamen den Saisonauftakt gegen Wedel im Hinblick auf die Verletzungssorgen doch einzuordnen. Mit frischem Kopf empfing man also am Samstagnachmittag zum 1. Heimspiel der Saison die Damen aus Königs Wusterhausen, wenn auch aufgrund anhaltender Infektionszahlen leider aktuell ohne Zuschauer.


Auch wenn zu Beginn die Würfe von außen noch nicht fielen wollten, wirkte sich der deutlich verbesserte Ballvortrag und die neu gefunden Ruhe im Systemspiel merklich auf das Spiel der Damen aus. Mit zunehmender Spieldauer fand man seinen Rhythmus, ermöglichte dem Gegner allerdings noch zu viele 2. Chancen.
Im zweiten Viertel folgte die mit Abstand beste Phase der Damen, die sich Dank verbessertem Reboundspiel und gutem Zuspiel auf die tiefen Positionen mit einem 8-0 Run wieder heran kämpften. Beim Spielstand von 20-26 ging es relativ ausgeglichen in die Halbzeitpause.
Königs Wusterhausen kam im Anschluss aber deutlich wacher aus der Kabine, ganz im Gegensatz zu unseren Damen, die sich zwar ein ums andere Mal gut in Szene setzen konnten, letztlich aber fahrlässig mit ihren klaren Chancen umgingen und teils unglücklich agierten. Magere 4 Punkte standen am Ende des 3. Viertels zu Buche, was den Brandenburgern einen 20-Punkte Vorsprung bescherte.
Trotz des Aufbäumens im letzten Viertel, gelang den Damen die Trendwende nicht mehr. Letztlich musste man sich mit 31-56 geschlagen geben und feststellen, dass man sich mit einem schlechten 3. Viertel um den Lohn der harten Arbeit unter der Woche gebracht hat. Spielerisch war man definitiv auf Augenhöhe, mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss wäre hier deutlich mehr drin gewesen. Bedanken möchten wir uns noch bei Chrissi und Manuela von den 2. Damen, die kurzfristig aushalfen und sich Dank Ihrer Erfahrung sofort ins Teamgefüge eingliedern konnten.
In der kommenden Woche treten die 1. Damen auswärts in Halle an und hoffen an den positiven Aufwärtstrend weiter anknüpfen zu können.
Es spielten: Frauke Bretzger, Nele Dallmann, Melanie Koppel, Caroline Clifford, Laura Bodrug, Sophia Musché, Mona Oldenburg, Manuela Wolter, Christiane Fischer, Lotti Arlt, Nina Fortnagel

       

1. Saisonspiel der 1. Damen

Nachdem unser eigentlich erstes Spiel aufgrund unserer vielen Verletzungen bereits verlegt worden ist, starteten wir mit einem entsprechend kleinen Kader von acht Spielerinnen und gemischten Gefühlen am 10.10. gegen Wedel in unsere Saison.

Leider zeigte sich bereits im ersten Viertel, dass die gemischten Gefühle berechtigt waren. Wir hatten Schwierigkeiten uns im Angriff zu ordnen und zu scoren. Viel zu oft spielten wir den Ball in die gegnerischen Hände. Auch wenn auf Seiten Wedels nicht immer alles glatt lief, stand es nach dem ersten Viertel 23:5.
Unsere punktearme Offense wurde kurzzeitig von drei wunderschönen Dreiern von Sophia, Astrid und Melli unterbrochen, änderte jedoch nicht allzu viel am Punkteverhältnis, sodass wir mit einem Stand von 44:16 in die Halbzeitpause gingen.
Im dritten Viertel riss uns dann die Tatsache, dass Astrid mit schiefem Finger und starken Schmerzen vom Krankenwagen abgeholt werden musste weiter aus der Bahn. So waren wir für die letzten 1,5 Viertel nur noch sieben Spielerinnen, von denen zwei zusätzlich noch jeweils schon vier Fouls hatten. Zusammengefasst also keine allzu optimale Situation. Wedel gelang es dann, den Vorsprung von 34 Punkten bis zum Spielende mehr als zu verdoppeln. Wir haben so gut es ging versucht, das Spiel über die Bühne zu bringen und unsere Spielerinnen haben trotz großer Anstrengung und der frustrierenden Situation weiter gekämpft und alles gegeben. Am Ende stand eine ernüchternde 105:30 Niederlage auf dem Bogen.

Alles in allem war der Saisonstart somit nicht der schönste. Wir fuhren mit einer handvoll Verletzten und mehr Fans als Spielerinnen nach Wedel hin und mit einer deutlichen Niederlage, einer weiteren Verletzten und mit einem Umweg übers Krankenhaus wieder nach Hause. Auch wenn da eindeutig Luft nach oben ist, sind wir zuversichtlich, dass wir, sobald unser Kader wieder gesund und vollständig ist, in der 1. Regio mitmischen können und lassen uns von diesem Start nicht unterkriegen.

Gute Besserung an all unsere Verletzten und vielen Dank für an alle Zuschauer*Innen, die uns zur Seite gestanden haben.

Es spielten: Frauke, Nele, Melli, Mona, Laura, Sophia, Astrid und Forty.

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1. Niederlage der 1. Damen


Samstag mussten wir die erste Niederlage der Saison gegen die Ahrensburg Twisters
einstecken. Die Meisterschaft ist uns trotzdem sicher!
Wir wussten, dass wir nicht alle Körbe der starken Ahrensburgerinnen verhindern können.
Deshalb gab Coach Daniel uns die Aufgabe, in jedem Angriff zu scoren und die Mismatches
unterm Korb gut auszunutzen, um dagegenzuhalten. Auf den großen Positionen waren wir
nämlich sehr gut besetzt mit insgesamt sechs Spielerinnen. Hingegen auf den Flügel- und gerade
Aufbaupositionen sehr ersatzgeschwächt.
Das Spiel startete mit einem 8:0 Lauf gegen uns, sodass Daniel zu einer schnellen Auszeit griff.
Daraufhin bekamen wir unsere ersten zwei Punkte durch Freiwürfe, die aber insgesamt mit keiner
so guten Quote in der Anfangsphase fallen wollten.
Der Punktestand der Ahrensburgerinnen stieg erneut schnell durch neun leichte Fast Break
Punkte, da wir Schwierigkeiten mit dem Ballvortrag hatten. Nach dem ersten Viertel stand es also
7:26 aus unserer Sicht.
Wir gingen konzentrierter und mit anderer Aufstellung in das zweite Viertel. Erstmals funktionierte
unsere Zonenverteidigung wie in vorherigen Spielen sehr gut und wir kassierten nur noch zehn
Punkte bis zur Halbzeit. Den Abstand verringerten wir durch gute Aktionen zum Korb von Laura
und Melli auf acht Punkte. Das zweite Viertel konnten wir mit 21:10 für uns entscheiden und
gingen motiviert in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit konnten wir unsere Systeme ruhig durchlaufen und gute Punkte, gerade
durch unsere zwei Center Miri und Forty, machen. Unser Kampfgeist sowohl in der Defensiven als
auch in der Offensiven wurde belohnt und wir gewannen das vorletzte Viertel 17:12. Der
Spielstand war 48:45 und das Spiel somit wieder offen.
Das letzte und entscheidende Viertel fing gut an und es war gleichstand in der 34. Minute.
Ahrensburg stellte auf eine Presse um und kam zu vielen schnellen Punkten, die wir mit Fouls zu
verhindern versuchten. Die Gegner blieben hartnäckig und trafen sowohl Freiwürfe als auch zwei
Dreier hintereinander. Die Chance auf einen Sieg war weg.
So mussten wir uns trotz hartem Kampf nach einem schlechten ersten Viertel zum ersten und
hoffentlich auch zum letzten Mal in dieser Saison geschlagen geben.
Es spielten: Anne, Forty, Franzi, Frauke, Laura, Lotti, Melley, Melli, Miri, Sammy, Sarah

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Vorzeitige Meisterschaft der 1. Damen

 

Eine gewohnt starke Leistung von Sammy (trotz Krankheit) war Grundstein für den Sieg

„Behaltet die Ruhe, spielt euer Spiel und vertraut euch gegenseitig!“, war die Ansage von Coach Daniel vor dem Spiel. Hochmotiviert den 11. Sieg der Saison einzuholen, aber etwas unaufmerksam während des Aufwärmens starteten wir ins Spiel. Um direkt von Beginn an Ruhe ins Spiel zu bringen spielten wir eine 2-1-2 Zone und setzen unsere Presse erstmal aus. Wedel konnte in den ersten 3 Minuten schnell 2 Dreier erfolgreich versenken und startete stark ins Spiel. Doch das sollten die einzigen 3er in der ersten Halbzeit bleiben. Wir behielten einen kühlen Kopf und konnten dagegen halten. So endete das erste Viertel recht ausgeglichen mit einem Punktestand von 18:16 aus unserer Sicht. Im zweiten Viertel stellte Wedel ihre Defense auf eine Ganzfeldpresse um, was auch zu einigen Ballverlusten auf unserer Seite führte, doch auch hier haben wir die Ruhe behalten und es gelang uns unseren Vorsprung weiter leicht auszubauen. Mit einem Stand vom 35:30 zur Halbzeit blieb es also weiterhin spannend.
In der 2. Halbzeit nahmen wir uns vor, weiterhin unser Spiel zu spielen, weiter gut in der Defense zusammen zu spielen und an unserem Reboundverhalten zu arbeiten. Wedel konnte nämlich immer wieder Offensive Rebounds ergattern. Das gelang uns im dritten Viertel alles sehr gut, denn wir ließen nur 6 Punkte zu. Durch einige Ballgewinne konnten wir auch schnelle Fastbreakpunkte erzielen. Im vierten Viertel konnten wir unsere starke Defense aufrecht erhalten und ließen wieder nur 6 Punkte zu. Wir erzielten unsererseits zwar selbst nur 8, aber zum Sieg hat es dann schon gereicht. Wir sind stolz drauf, dass wir mittlerweile so gut als Team zusammen gewachsen sind, dass wir in solch lange knappen und harten Spielen, die Nerven bewahren und den Sieg sicher nach Hause holen können!

Es spielten: Nele, Sarah, Melli, Sandra, Sophia, Franzi, Anne, Sophia, Forty

Photos by Manningeaux

Sophia machte trotz Handverletzung ein starkes Spiel

 

40 (Nina) machte eins ihrer besten Spiele und war auf beiden Seiten des Feldes nicht zu stoppen

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Erfolgreicher Doppelspieltag

Durch eine Spielverlegung waren am letzten Wochenende die 1. Damen der BG Hamburg West doppelt unterwegs und durften Samstag zum normalen Ligaspiel nach Rendsburg bevor sie Sonntag als Heimteam gegen HAHI in Eppendorf im Pokal im Viertelfinale antreten durften.

Das Hinspiel gegen Rendsburg konnten wir mit  71:54 gewinnen. Allerdings trat der BBCR damals nur zu sechst an und ist nicht zu unterschätzen. Außerdem war dieses Mal auch ihrer „ehemalige“ Topscorerin mit am Start.  So oder so wollten wir unsere Siegerserie fortführen… aber vor allem natürlich Spaß haben. Dies war auch die Ansage von Daniel.
Wir starteten konzentriert und motiviert. Ebenso wie die BBBCR Suns und somit wurde das erste Viertel
ziemlich spannend. Es blieb sehr ausgeglichen zwischen den beiden Teams und das Viertel endete 16-14 für uns.
Diese Führung konnten wir ausbauen und gaben sie auch nicht mehr her. Dank vieler guter Aktionen, wie gut gewählte 3er oder fantastisch gezogene Körbe, stand es zur Halbzeit 32-24.
Nach der Halbzeit lief es für uns nicht mehr so rund was das Scoring anging. Wir erzielten lediglich drei Punkte in den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit. Somit führten wir nur noch mit drei Punkten, 35-32. Nach einer Auszeit von Daniel fanden wir jedoch wieder ins Spiel, sodass das 3. Viertel mit einem Vorsprung von 10 Punkten endete: 52-42
Auch im letzten Viertel konnten wir unsere Führung halten und gewannen das Spiel 72-61. Besonders herausgestochen sind wir durch unseren Kampfgeist und unsere Hartnäckigkeit. Wir haben einen klaren Kopf bewahrt und unser Spiel durchgezogen, trotz aller Schwierigkeiten und der aggressiven Spielweise der Gegner. Das ist der 10 Sieg in Folge für BG West! Wir sind stolz auf uns und glücklich unseren bisherigen Platz an der Spitze der Liga erfolgreich verteidigt zu haben.

Zeit uns auszuruhen hatten wir allerdings nicht, denn am Sonntag ging es schon weiter gegen HAHI im Pokal. Deswegen hieß es nach dem Spiel für uns erstmal Beine hoch.

Am Tag danach ging es ungewohnter Weise zum Heimspiel nach Eppendorf. Unsere jungen Wilden konnten dieses Mal nicht mitspielen, da sie für den Pokal nicht gemeldet sind. Dafür konnten wir sie direkt vor unserem Spiel anfeuern und beglückwünschen, als sie nach einem super engen Spiel in der u16 gegen WSV gewannen.
Obwohl wir diese und letzte Saison die Spiele gegen die Damen aus Hittfeld immer erfolgreich beenden konnten, hatten wir aus der Pokalrunde noch eine Rechnung offen. Letztes Jahr verloren wir das Spiel (ebenso im Viertelfinale) am grünen Tisch.
Wie es jedoch leider häufig so ist, sollte der Start nicht ganz so perfekt laufen. Beide Teams konnten ihre Systeme zunächst nicht erfolgreich beenden. Nach langen zwei Minuten fiel der erste Korb unsererseits. Weitere zwei Minuten später starteten auch die Gegnerinnen durch. Erst zum Ende der 6. Minute traf Forty ein zweites Mal und nach dem gefühlten 10. Rebound von Anne durften auch die Anderen endlich nachziehen. Wenn auch nur knapp, ging das erste Viertel mit 12:11 an uns aus.
Das kommende Viertel sollte nun körperlicher, aggressiver und selbstbewusster gespielt werden… und dies gelang. Nele konnte endlich ihren Korbfluch ablegen und Sammy ballerte – nachdem sie mehrmals als Bodenwischer tätig war – direkt noch zwei Dreier und machte ihrer Trikotnummer (13) alle Ehre. Halbzeitstand: 34-24.
Trotz der Führung fiel die Halbzeitbesprechung im Geräteraum eher nüchtern aus. Dem Coach genügten diese 10 Punkte nicht, da sei wesentlich mehr drin!
Die 2. Halbzeit startete jedoch kurios. Es schien als hätten die Schiedsrichter ihre Pfeife noch kurz beiseite gelegt. Anne steht zuerst unerlaubter Weise im Rückfeld, tritt dann ins Aus: alle hören auf zu spielen, doch kein Ref bewegt sich. Die Situation endet mit einem 1-0 Fastbreak für die Gegner, aber was gerade passiert war, konnte niemand so wirklich nachvollziehen. Egal! Auch davon darf man sich nicht beirren lassen. Nach einem guten 12 zu 2 Run, kippte das Spiel jedoch in der 28. Minute. Bei den Mädels aus Hittfeld fand der Ball auch wieder den Weg ins Runde, sodass ein 8-0 Gegenlauf folgte. Auch die Emotionen waren mittlerweile – nach mehreren ungepfiffenen strittigen Situationen beiderseits – etwas hochgekocht. Dennoch endete auch dieses Viertel wieder knapp für uns, sodass vor dem letzten Abschnitt 46-34 auf der Tafel stand.

Jetzt hieß es eigentlich nur noch: solide nach Hause bringen und nicht von fremden Entscheidungen beirren lassen. Trotz eines relativ ausgewogenem Verlaufs, schien die Führung zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und gefühlt durfte sich jeder noch einmal beweisen. Unser Kapitän Kim und Sarah zeigten auch noch einmal was sie drauf haben. Nach 40 Minuten lautete der Endstand 68-51 und der Einzug ins Pokal-Final-4 wurde gebührend mit Kuchen (oder waren es doch Kekse?) von Miri und Sekt (lieben Dank an Maria!) gefeiert. (Hoffen wir, dass die Wertung uns dieses Mal erspart bleibt…)

Es spielten:

Samstag: Nele, Kim, Melli, Cliffo, Laura, Miri, Anne, Sammy, Lotti, Forty (Sophia durfte aufrgund eines kaputten Daumens leider nur von der Bank unterstützen.)
Sonntag: Frauke, Nele, Kim, Melli, Cliffo, Sarah, Franzi, Anne, Sammy, Miri, Forty 

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Siegesserie der 1. Damen hält an

Sonntag, 26.01.2020, 18h, Sporthalle Hohe Weide: Das Rückspiel beim ETV und damit wieder ein spannendes Lokalderby stand uns bevor. Das Hinspiel hatten wir im Oktober knapp mit vier Punkten gewinnen können (67:63). Somit war klar, dass die Eimsbüttlerinnen alles dran setzen würden, zu Hause zu gewinnen. Dementsprechend waren vor dem Spiel einige Nervositäten bei uns zu spüren, die aber nach Daniels Kabinenansage „einfach Spaß zu haben und alles zu geben“ und Anpfiff wie weg geblasen waren.
Beide Teams starteten konzentriert und mit viel Tempo, so dass ein offener Schlagabtausch stattfand. ETV war im Abschluss aber etwas konsequenter und führte nach sechs Minuten mit 10-8. In den letzten vier Minuten ließen wir dann allerdings nur noch 1 Punkt zu und führten somit zur Viertelpause mit 14-11.
Diese Führung haben wir dann für das restliche Spiel auch nicht mehr aus der Hand gegeben. Dank unser konsequenter und druckvoller Defense, angefeuert von zahlreichen angereisten BG West Fans (Danke euch!), gelang es uns immer wieder, ETV aus dem Konzept zu bringen, auch wenn es vorne mal nicht ganz rund lief. Dennoch war das Spiel weiterhin eine enge Kiste. Stand zur Halbzeit 27-20.
Also war es wichtig, sich weiter zu fokussieren und nicht nachzulassen. ETV ist jeder Zeit in der Lage eine Schippe raufzulegen und unangenehm zu werden, aber glücklicherweise hatten wir nicht eines unser berühmten dritten Viertel, wo wir immer etwas die Spannung verlieren, um uns dann wieder ins Spiel zurück zu kämpfen. Wir haben uns diesmal das Leben einfach gemacht und so weiter gespielt wie bisher: konzentriert, kämpferisch und nur positiv 😊! Spielstand nach dem dritten Viertel: 43:30 für uns.
Im letzten Viertel machte ETV dann nochmal richtig Druck, dem wir aber gut Stand hielten und cool geblieben sind. Wir konnten unsere Führung mit 10 Punkten halten und brachten mehrere ETV Spielerinnen in Foul Trouble, so dass wir in der Endphase nur clever unsere Zeit ausspielen mussten, um dann an der Freiwurflinie alles klar zu machen. Danke Sammy 😉! Endstand 60-49 und damit unser 9. Sieg in Folge. Just wow!
Insgesamt ein spannendes, unterhaltsames Spiel auf gutem Niveau und Sieg Nr. 9 für die BG West! Wir sind super stolz und mehr als zufrieden mit unser bisherigen Leistung. Vielen Dank an die 150 Zuschauer für die tolle Stimmung auf beiden Seiten und an die ETV Damen für ein umkämpftes, intensives aber faires Basketballspiel! Kobe Bryant hätte es gefallen und somit haben wir bis dahin unwissend auch für ihn gespielt. Mamba forever!
Jetzt haben wir erstmal Zeit unseren müden (alten) Knochen etwas Erholung zu gönnen. Weiter geht’s erst am 15.02.2020 auswärts beim BBC Rendsburg in der Liga und gleich am nächsten Tag, den 16.02.2020 „zu Hause“ (in der Lottestraße) gegen HAHI im Pokal. Wir freuen uns auf die nächste Aufgaben!
Es spielten Sammy, Sophia, Melli, Nele, Kim, Cliffo, Miri, Forty, Lottie, Franzi, Sarah und Anne.