1. Damen behalten im Duell der Aufsteiger die Oberhand

Am vergangenen Samstag empfingen wir die BG Ostholstein aus Eutin in heimischer Halle, die genau wie wir ihre erste Saison in der 2. Regionalliga spielen. Da sie bisher aber noch kein Spiel für sich entscheiden konnten, gingen wir als Favorit ins Rennen. Die Ansage vor dem Spiel von Trainer Daniel war klar: durch harte Ganzfelddefense die Gegner bereits im Ballvortrag hindern. Continue reading

64:55 Sieg der 1. Damen von BG Hamburg West gegen den Ahrensburger TSV – Melanie Koppel on fire!

Hochmotiviert ihren dritten Sieg in der Liga einzufahren, traf das 1. Damenteam von BG Hamburg West in Ahrensburg ein. Vor dem Spiel ließ Coach Daniel Musche bereits klare Worte fallen: „Ahrensburg ist ein sehr junges Team, sie werden versuchen das Spiel sehr schnell zu machen. Lasst euch nicht überrennen, haltet dagegen und spielt eure Erfahrung aus!“ Continue reading

Erstes Saisonspiel der neuen 1. Damen

Nach dem Aus in der ersten Runde des DBB Pokals gegen Liga Konkurrent BBC Rendsburg, was von uns eher als Testspiel angegangen wurde, begann am letzten Samstag nun der Ernst des (Regionalliga-)Lebens: Zu Gast war der MTV Treubund Lüneburg. Da wir in der Halle in der Budapester Strasse spielten, war es für uns zwar auch eher ein Auswärtsspiel, wollten aber natürlich trotzdem einen gelungenen Start hinlegen und mit einem Sieg in die Saison starten.

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Trainerwechsel und Saisonstart bei den 1. Herren

Die BG Hamburg-West hat sich von 1.Herren-Trainer Leo Mosley getrennt. Der 2016 als Nachfolger für Carsten Heinichen engagierte Coach kann auf zwei sportlich erfolgreiche Saisons in der 2. Regionalliga Nord zurückblicken. Nach dem 4. Tabellenplatz in der Saison 2016/2017 wurde mit dem breiten und tiefen Kader der 1. Herren in der vergangenen Spielzeit knapp das Aufstiegsrecht in die 1. Regionalliga verpasst. Als Tabellenzweiter musste man sich nur dem Meister vom Eimsbütteler TV geschlagen geben. Continue reading

1. Damen gewinnen viertes Mal diese Saison gegen HAHI

Die 1. Damen fuhren am Sonntagnachmittag frohen Mutes nach Hittfeld, um das Vierte Mal gegen ein Harburg-Hittfelder Team diese Saison zu spielen. Die drei vorangegengenen Partien (zweimal gegen die 1. Mannschaft und einmal gegen die 2.) gewann man souverän, weshalb man sich auch heute gute Siegchancen ausrechnete.

Jedoch war die 1. Halbzeit zum Vergessen. Das 1. Viertel begann holprig auf beiden Seiten, es wollte kaum ein Korb fallen und wir kamen überhaupt nicht zu unserem Spiel. Das wenige Training und die schlechte Trainingsbeteiligung sollte sich auch im 2. Viertel widerspiegeln. Wir agierten nicht entschlossen genug, leisteten uns in der Offensive viele Ballverluste, trafen schlechte Entscheidungen und machten insgesamt nur einen Feldkorb in diesem Viertel, zum Glück trafen wir 5/8 Freiwürfen. Zu unserem Glück traf auch HAHI nicht gut und unsere Defense verhinderte einen noch höheren Rückstand. Zur Halbzeit stand es 15:23 für Hittfeld!!! 15 Punkte in einer Halbzeit waren eindeutig zu wenig.

In der Halbzeitpause wurde Tacheles geredet. Diese Leistung passte einfach nicht zu unserem Team und an Aufgeben war schon gar nicht zu denken! Wir nahmen uns für die 2. Halbzeit einiges vor. Besonders forderte der Trainer von dem Team, als ein solches aufzutreten und sich auf dem Feld und von der Bank her zu unterstützen. (Um es vorweg zu nehmen, das klappte fabelhaft und die Mädels spielten als echtes Team zusammen!) Es wurden die einfachen Sachen umgesetzt, die man sonst gerne mal vernachlässigte, und das Team spielte seine Missmatches gut aus. Zwar gelang den Hittfelderinnen der erste Korb in der 2. Halbzeit zum 25:15 (die höchste Führung der Partie), allerdings wurde dieser mit einem Korb und zwei erfolgreichen Freiwürfen gekontert. Wieder ein Hittfelder Korb, der anschließend durch 5 Punkte in Folge gekontert werden konnte (nur noch 24:27). Es lief wie im Boxring, immer wenn wir dachten, wir hätten Hittfelds Deckung durchbrochen, schlugen sie zurück. Jetzt folgte auf den Korb von Hittfeld ein 7 Punkte Lauf und wir übernahmen in der 27 Minute erstmals die Führung. Diese hielt jedoch nur einen Angriff und dann wieder der Ausgleich. Nach einem erfolgreichen Freiwurf und zwei weiteren Punkten führten wir mit 3, abermals schlug Hittfeld zurück und traf postwendend einen 3er zum Ausgleich. Hittfeld wollte nicht aufgeben und ging in der 29 Minute wieder mit 38:37 in Führung. Zwei erfolgreiche Freiwürfe und eine gute Defense bescherten uns dann die erste Viertelführung von 39:38!

Wer jetzt bloß dachte Hittfeld gibt auf, hatte sich mächtig geschnitten. So startete das letzte Viertel mit einem Korb für Hittfeld, dann Korb von uns, hier der Spielstand im Stenogramm aus unserer Sicht im 4. Viertel:

39:38
39:40
41:40
41:42
43:42
43:45
47:45
47:47

Nach diesen sieben Führungswechseln in Folge gelang es uns endlich sich abzusetzen, wir ließen ab der 36. Minute nur noch 2 Körbe zu und erzielten selbst noch 11 Punkte. Das Aufatmen war groß und die Freude umso größer, dieses schwierige Spiel doch noch nach Hause zu bringen! Der Respekt gehört unserem Gegner, der sich nie aufgab und dieses spannende Basketball Spiel erst möglich machte!

Es spielten: Melli, Caroline, Sophia, Kim, Melli, Jule, Bobby, Sandra, Franzi, Chloe und Miri.

Für uns geht es nächsten Samstag den 23.02 um 15 Uhr Zuhause im Mädison Dörpsgarden gegen die andere Mannschaft aus Harburg, der SG Harburg Baskets. Das Hinspiel konnten wir zwar gewinnen, die Harburger sind aber nie zu unterschätzen und mit ihrer Kombination aus erfahrenen und jüngeren Spielern immer bereit, ein Spiel für sich zu entscheiden.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Happy Birthday Schnu und Anne!

Nachdem wir dieses Jahr nicht allzu ruhmreich gestartet sind, hofften wir heute auf den platzenden Knoten.
Das Spiel begann energiegeladen und wir starteten mit einem 8-0-Run, was allerdings im Wesentlichen daran lag, dass unsere Offense funktionierte und die Gegner ihre Angriffe nicht in Treffer verwandeln konnten. Denn diese ließen wir durch einfache Turnover und ein gutes Transitionspiel der Ahrensburgerinnen durchaus zu.
Doch auch wir hatten an unserem Fastbreak gearbeitet und konnten im weiteren Verlauf neben unserem Systemspiel auch durch ein paar schnelle Angriffe einfache Punkte einheimsen.
Das 1. Viertel endete damit 26:7 für uns.
Auch das zweite Viertel konnte sich sehen lassen, wenngleich der Abstand nicht mehr ganz so stark anwuchs. Wir spielten unsere Systeme und hatten in die Defense gefunden.
Halbzeitstand 39:15 für uns.

Die zweite Halbzeit ging leider an die Ahrensburgerinnen, die sich Stück für Stück das Spiel zurückeroberten.
Die Energie, die vorher u.a. in Ärger über Spielsituationen und Foulpfiffe verwendet wurde, brachten die jungen Spielerinnen nun aufs Spielfeld und uns damit ganz schön ins Schwitzen.
Nach zwei nervenaufreibenden Vierteln konnten wir den Sieg für uns behaupten und damit unseren zwei Geburtstagskindern Sandra und Anne wenigsten noch ein kleines Geschenk machen.

Den Knoten müssen wir dann wohl im nächsten Spiel nochmal richtig lösen…

Es spielten:
Frauke, Bobby, Kim, Jule, Caroline, Sandra, Sophia, Miri, Melli und Vanessa

Neueste Erkenntnisse aus der Sporttheorie von den 2. Herren

Hamburg – Eidelstedt.
Sportwissenschaftler aus aller Welt sind irritiert. Denn im Madison Dörpsgarden sind im Februar 2019 Erkenntnisse aufgetaucht, die allgemein gültige Gesetze der Trainigs- bzw. Spielvorbereitungstheorie auf den Kopf stellen.

Vereinzelt spricht man schon von einer Sensation. In Fachkreisen scheint sich der Begriff der Försteriadischen Eröffnung durchzusetzen.

Doch was war passiert?
Bisher ist man grundsätzlich in jeder Sportart davon ausgegangen, dass eine konzentrierte, vernünftige Vorbereitung auf einen Wettkampf das A und O sind, um diesen überhaupt erfolgreich gestalten zu können.
Doch an diesem Wochenende veränderten die Kraftförster gleich absurd viele Parameter, um von einem Zufall sprechen zu können.

Faktor 1: Stehen insgesamt rund 16 spielfähige Förster auf dem Meldebogen, entschieden sich nur 50 % zur Teilnahme am Spiel.

Faktor 2: Bereits Stunden vor dem Spiel war klar, dass der Schrank mit den Anschreibeutensilien nicht einfach offen sein würde. Statt auf das Spiel richtete sich fortan die Konzentration auf das Öffnen der entsprechenden Schranktür. Was dann irgendwann auch geklappt hat.

Faktor 3: Nicht ganz unwichtig! Ein entsprechend motivierter Gegner – gegen den auch die Förster definitv nicht einfach so verlieren wollen. Diesmal Elmshooaan. Die hatten uns im Hinspiel böse erwischt. Da wollten die Förste auf jeden Fall Revanche nehmen.

Faktor 4: Pünktliches Erscheinen in der Halle? Scheint komplett egal. Rund 50 Minuten vor dem Spiel machten sich 12 Elmshorner konzenriert warm, schossen sich ein und stretchten sich pflichtbewusst. Rund 45 Minuten vor dem Spiel haben immerhin zwei Förster schon mal auf den Korb geworfen, zwei weitere banden sich schon die Schuhe.

Faktor 5: Ganzheitliche Vorbereitung wird überbewertet. Um kurz nach 17 Uhr (Anpfiff: 17.30 Uhr) viel Maddin dann auf, dass er die Spielerpässe zu Hause hat liegen lassen. Was dazu führte, dass aus den inzwischen 7 anwesenden Förstern wieder 6 wurden.

Faktor 6: Der Teamgedanke scheint wiederum aber auch bei kompletter Planlosigkeit wichtig zu sein. Eben noch schadenfreudig machte sich dann 10 Minuten später auch Neuzugang Chrille auf den Weg, um wiederum seinen Spielerpass auch von zu Hause zu holen. Immerhin ist kurz vorher der Coach gekommen, so dass wieder 6 plus Trainer in der Halle waren.

Faktor 7: Offensichtlich scheint es viel wichtiger zu sein, rund 10 Minuten vor Spielbeginn das Tempo nahezu auf Null zu drosseln, anstatt die Muskeln nochmal richtig in Schwung zu bringen. Die Förster jedenfalls entschieden sich hier für eine gute Mischung aus „unmotiviert einen Ball auf den Korb werfen“ und „einfach mal auf der Bank abhängen.“ Nachdem also rund alle Grundregeln der vernünftigen Vorbereitung ad absurdum geführt wurden, waren dann pünktlich zum Spielbeginn alle Förster da. Es konnte losgehen.
Und wie!
Es ging direkt ab, wie die Feuerwehr. Was auch an Neuzugang und Feuerwehrmann Chrille aka Jonny gelegen haben mag. 25 Punkte im ersten Viertel, davon 4 Dreier zeigten den Elmshornern, wo der Frosch die Locken hat.
Vermutlich mussten die aber nach so viel Einsatz vor dem Spiel erstmal ausruhen.
Hätten wir nicht gleich 8 Freiwürfe (von 13) daneben gesetzt, hätte es noch deutlicher ausfallen können. Da Elmshorn aber wiederum zwischen Minute 3 und 10 nur 2 Freiwürfe verwandeln konnte, reichte es für eine – spielentscheidende – komfortable 17-Punkte-Führung.
Dieser liefen die Gäste dann auch das komplette Spiel – vergeblich – hinterher. Weitere 5 Dreier im zweiten Viertel ließen nichts anbrennen.
Was auch gut war, denn in der zweiten Hälfte nahm auch die Anzahl der Spielförster immer weiter ab.

Zunächst verabschiedete sich Kreutzer mit seinem zweiten unsportlichen Foul bereits im 3. Viertel.
Im letzten Viertel waren 4 weitere Förster mit 4 Fouls belastet.
Der fleißige Mathematiker erkennt an dieser Stelle ein gewissen Risiko. Da aber nur zwei Förster mit 5 Fouls das Feld verlassen mussten, blieben noch 5 Förster bis zum Schluss auf dem Feld – und konnten eine äußerst starke Teamleistung in den sicheren Hafen fahren.

Da wiederum nach ähnlich schlechter Freiwurfquote im 3. Viertel im letzten immerhin 11 von 14 verwandelt werden konnten und gleichzeitig Elmshorn immer noch kein Mittel gegen unsere starke Zonenverteidigung gefunden hat, blieb der Vorsprung auch am Ende bei rund 15 Punkten.

Endergebnis: Förster vs. Elmshoan – 79:63

Kurzum: Erste Profimannschaften haben bereits überlegt, das Konzept der wirren Vorbereitung zu übernehmen. Wir werden den Feldversuch weiter begleiten und werden berichten…

1. Damen ziehen in Pokal Final Four ein -Update: Durch Wertungsentscheid verloren

Vergangenen Samstag stand das Pokal-Viertelfinale gegen unseren Ligakonkurrenten Harburg-Hittfeld an.


Rebounden, offene Würfe selbstbewusst nehmen und gute Ausstiege aus den Systemen nehmen – das hatten wir uns vorgenommen.

Im ersten Viertel arbeiteten wir uns einige gute Würfe raus und verwandelten Pässe unterm Korb, die Ausstiege aus den Systemen waren aber noch nicht so, wie wir es uns vorstellten. In der Defense gelang es uns nicht, die Würfe der Gegner zu stoppen, sodass wir im ersten Viertel bei einem Spielstand von 10:14 knapp hinten lagen.

Das konnten wir allerdings im 2. Viertel ändern: Durch starke Defense ließen wir lediglich einen Korb und zwei Freiwürfe zu! Mit einem Punktestand von 24:18 ging es dann in die Halbzeitpause.


Im dritten Viertel starteten wir wieder mit einer 2-1-2 Zonenverteidigung, die bereits im zweiten Viertel gut funktionierte. Schnell konnten wir uns viele Ballgewinne erarbeiten, die wir aber zunächst nicht verwandeln konnten. Und auch in der Transition konnten wir uns für die gute Defense nicht belohnen und spielten viele unkonzentrierte Fehlpässe. Dies konnten wir allerdings in der zweiten Hälfte des dritten Viertels ändern und verwandelten auch die Fastbreaks. Doch HaHi ließ sich so schnell nicht unterkriegen und antwortete mit einem 6:0 Lauf.


Ins letzte Viertel starteten wir allerdings wieder konzentrierter. Unsere Steals führten zu vielen schnellen Fastbreak- Punkten und auch das Zusammenspiel in den Spielsystemen funktionierte besser, sodass wir im letzten Viertel insgesamt 22 Punkte erzielten und das Spiel mit einem Endstand von 56:34 beendeten. POKAL-HALBFINALE! Yeah!

UPDATE: Wir haben leider am grünen Tisch durch einen Meldebogen Fehler verloren.


Es spielten: Frauke, Melanie, Jule, Caroline, Sandra, Sophia, Miriam, Anne, Vanessa und Forty + tatkräftige und lautstarke Unterstützung von Kim und Bobby.

Gute Besserung an dieser Stelle auch an unsere leider erkrankten Mitspielerinnen!


Eine Rose ist eine Rose und Gesetz bleibt (vorerst) Gesetz.

Ottemsem vs. Förster: 76:62

Es war alles angerichtet für unser Gastspiel bei der SC Ottensen, gegen die der Aufgalopp in die Saison im heimischen Dörpsgarden mit 68:55 siegreich gestaltet werden konnte.

Das Rematch stand an einem frühen Sonntag Abend, schon seit Generationen von Förstern die beliebteste Zeit für körperliche Ertüchtigung, in den Räumlichkeiten des Wirtschaftsgymnasium St. Pauli an. Was könnte also näher liegen, als bei dieser Gelegenheit gemeinhin (voreilig?) als zutreffend unterstellte wirtschaftliche Prinzipien auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen: beispielsweise das Minimax-Prinzip nach Abraham Wald. Laut „wikipedia“ hilft das Minimax-Prinzip dabei, Pläne und Ziele umzusetzen, namentlich dadurch, dass das sicher zu erzielende Resultat im Hinblick auf den hierfür erforderlichen Einsatz optimiert wird (das MINImum wird MAXImiert!). Wer kann da schon widerstehen?

Der Versuchsaufbau war in personeller Hinsicht schon vorgeschrieben (auszugsweise): ein Jungförster hatte durch den Einsatz neumodischer Beinkleider eine Knochenhautentzündung erlitten, ein anderer hatte sich am letzten Spieltag bei einem Blockversuch eine Handverletzung zugezogen (unter Einsatz von Sprungkraft! wie verantwortungslos kann man eigentlich mit seinem Körper umgehen?!), da wollte Fawad sich nicht lumpen lassen und knickte in der letzten Aktion des Abschlusstrainings konsequent um (gute Besserung an alle Angeschlagenen). Voller wissenschaftlichem Tatendrang tauchten sodann immerhin 8 Kraftförster in kurzen Beinkleidern zum Experiment auf.

Zunächst galt es, die positiv inspirierenden Worte des in den Versuchsablauf nicht eingeweihten Herrn Drainers Mannix geflissentlich zu ignorieren, schließlich ist Wissenschaft kein Kasperletheater. Das gelang auch mit den Förstern innewohnender Souveränität, lagen wir doch nach 8 Minuten bereits mit 9 Punkten hinten. Es war beinahe angsteinflössend, mit welcher Akribie sich alle Förster an das Skript hielten! Ganz Gallien? äääh… Alle Förster? Nun ja, wenn es um Wissenschaft geht, muss sich natürlich ein Doktor in den Mittelpunkt spielen, und Lars alias Dr. Kühne tat genau dies in perfider Art. Nicht nur torpedierte Dr. Kühne von Anfang an das gemeinschaftliche Ziel, mit minimalem Einsatz den Sieg einzufahren, indem er bereits 7 Punkte im ersten Viertel einfuhr (am Ende waren es 19, in Worten: „leckomio“), nein, es fanden auch sieben von acht Versuchen von der Freiwurflinie den Weg durch die Reuse (okay, über die Art und Weise reden wir dann nochmals!). Tumulte konnte er nur dadurch verhindern, indem er (viel zu spät) sein fünftes Foul einheimste.

Wohltuend und erfrischend dagegen, wie geschlossen der Rest der Försterschaft agierte. Folglich wurden die ersten beiden Viertel mit jeweils 6 Punkten abgeschenkt (30:42 zur Halbzeit). Eine kurze Irritation kam auf, als im dritten Viertel Simon und Christoph mit 6 bzw. 5 schnellen Punkten antäuschten, zu Dr. Kühne aufschließen zu wollen, aber auch dieses Viertel (22:18) änderte nichts an den Grundfesten dieses Abends, das gesetzte Ziel wurde mit 62:76 verpasst (kann bitte irgendwer bei wikipedia eintragen, dass das minimax-Prinzip eher weniger hilfreich ist bei der Umsetzung von Plänen und Zielen?!).

Woran hat es also gelegen? Mit minimalem Input (nur drei Dreier im gesamten Spiel getroffen; 6 von 12 Freiwürfen (exkl. Dr. Kühe) – ein Fall für Bertl!!) den maximalen Output zu erreichen, trotz klinischer Bedingungen jedenfalls nicht an diesem Abend! Wir einigten uns in der Nachbesprechung darauf, dass die Temperatur im Versuchslabor viel zu hoch eingestellt war… der Temperaturjoker ist damit weg. Die nächsten Gegner können sich freuen.

1. Damen verlieren in Kiel gegen altbekanntes Gesicht

Am Samstag den 26.01.2019 hatten wir unser zweites Auswärtsspiel der Rückrunde in Kiel.
Leider waren einige unserer Spielerinnen nicht fit und so machten wir uns zu 9 auf den Weg. In Kiel erwarteten uns dann noch 2 weitere Spielerinnen, die leider angeschlagen waren und nur von der Seitenlinie anfeuern konnten. Sie besuchten unsere ehemalige Mitspielerin Tiffanie, die nach Kiel gezogen ist und nun dort gegen uns mitspielte.
Das erste Viertel begann zerfahren, beide Mannschaften versuchten Druck auf den Gegenspieler auszuüben und es lief erstmal nicht viel. Wir konnten uns jedoch die ersten Körbe sichern und gingen mit 6:2 in Führung. Nach drei Körben in Folge von dem Gegner, lagen wir jedoch schnell im Hintertreffen und sollten mit einem Rückstand von 14:12 in die Viertelpause gehen.

Das zweite Viertel starteten wir sehr gut und gingen durch einen 6:0 lauf mit 18:14 in Führung, jedoch verfielen wir dann in einen Modus wo uns offensiv nichts mehr gelang und wir erst kurz vor der Pause wieder einen Korb erzielen konnten. Kiel hingegen Punktete nach dem Lauf munter weiter und konnte 13 Punkte in Folge erzielen. Wir waren einfach nicht bereit den Kampf anzunehmen und hatten jegliche Struktur in der Offensive verloren. HZ Stand 20:27.
Im 3. Viertel wollten wir alles daran setzen wieder mehr Struktur ins Spiel zu bringen und aggressiver zu verteidigen. Durch die großzügige Linie der Schiedsrichter fanden wir jedoch nur sehr schwer in der gesamten zweiten Halbzeit ins Spiel. Kiel machte insgesamt nur 10 Fouls und wir nur 18, was der Meinung beider Trainer nach dem Spiel, mit der härte im Spiel nicht zusammen passte. Bis zur 26. Minute war es ein offener Schlagabtausch und bei einem Stand von 34:40 resignierten wir in dem Viertel vollkommen und erzielten 5 Minuten lang keinen Korb mehr. somit lagen wir zum Ende des 3. Viertels mit 34:53 hinten. Das war die Entscheidung.
Im vierten Viertel spielten wir wieder besser mit und konnten den Rückstand in der 37 Minute auf 51:59 verkürzen. Jedoch wollte sich das Glück an diesem Tag nicht mehr einstellen und der Gegner traf Postwendend einen Layup und 3er. Wir trafen nur noch einen Wurf und unser Stop the Clock Spiel zeigte auch nur negativen Einfluss auf das Spielergebnis. Endstand: 53:71 für Kiel.
Kiel hat diesen Sieg verdient und wenn sie mit so einem Willen weiter auftreten könnten sie uns den 3. Platz noch streitig machen, da sie nun den direkten Vergleich gewonnen haben.
Noch stehen wir aber noch auf dem 3. Platz und wollen diesen Verteidigen!!
Es spielten: Sophia, Caroline, Melli, Kim, Frauke, Vanessa, Sandran, Forty, und Anne.

Am Samstag empfangen wir um 19:30 Uhr die 1. Mannschaft von HaHi im Pokalviertelfinale, nachdem wir ihre 2. Mannschaft im Achtelfinale besiegt hatten.Kommt vorbei und feuert uns an, damit wir ins Final Four kommen!

Erste Damen starten mit Sieg in die Rückrunde

Am vergangenen Samstag machten wir uns am Nachmittag mit 9 Spielerinnen auf den Weg nach Lüneburg zu unserem ersten Spiel der Rückrunde. Das Hinspiel war ein echter Krimi, den wir letzten Endes glücklich mit zwei Punkten für uns entscheiden konnten. Im Rückspiel sollte ein deutlicherer Sieg her. Allerdings hatten auch wir während der Ferien gut gegessen und im neuen Jahr erst zwei Trainingseinheiten hinter uns. Es sollte also spannend werden.


Die Ansage vom Coach vor dem Spiel lautete: Kämpfen, ackern, rennen.
Wir starteten gut ins Spiel, blieben ruhig und konnten aus unseren Systemen gute Situationen kreieren. Trotzdem fielen auf beiden Seiten in den ersten Minuten wenig Körbe, sodass es nach fünf Minuten 5:4 für uns stand. Danach lief es immer runder, wir fanden endlich den Korb und konnten uns zum Ende des 1. Viertels mit 14:9 absetzen.
Im zweiten Viertel ging es zunächst gut weiter, wir ließen den Ball in der Offense gut laufen und konnten in der 15. Minute einen Vorsprung von 9 Punkten verbuchen.


Allerdings war das Spiel von Beginn an durch viele Fouls auf beiden Seiten geprägt und wir schickten unsere Gegnerinnen gerade im zweiten Viertel oft an die Freiwurflinie. Glücklicherweise ließen die Lüneburgerinnen einige dieser Chancen liegen.
Gegen Ende des zweiten Viertels verloren wir zunehmend den Faden und so kamen unsere Gegnerinnen immer näher heran. Wir bewegten uns zu wenig im Angriff, ungenaue Pässe führten zu vielen Turnovern und in der Defense verschafften wir den Mädels des MTV Lüneburg durch fehlendes Ausboxen viele zweite und sogar dritte Chancen.
Etwas frustriert gingen wir mit einem Punktestand von 25:21 in die Halbzeitpause. Ärgerlich war zudem, dass viele unserer Spielerinnen schon mindestens 2 Fouls hatten.
Wir nahmen uns vor, in der zweiten Halbzeit mehr Cuts im Angriff zu laufen und klarere Entscheidungen zu treffen. In der Defensive sollte weniger gefoult und stärker um den Rebound gekämpft werden. Leichter gesagt als getan: Die zweite Halbzeit startete genau so chaotisch wie die erste geendet hatte: Weiterhin viele Ballverluste, viele Fouls und ein ständiges Hin und Her. Wir lieferten uns ein echtes Kopf an Kopf Rennen mit den Lüneburgerinnen und gingen mit einem Punktestand von 36:34 ins letzte Viertel.
Im letzten Viertel fielen wie zuvor wenig Punkte – ein echtes Low-Score-Game.
Nachdem wir bis zur 36. Minute mit 38:39 hinten lagen, gingen wir es nun Punkt für Punkt an. Langsam konnten wir uns in den letzten Minuten wieder nach vorne kämpfen, und ließen in der Defense nur noch einen Korb zu. So lautete das Endergebnis 47:41!
Insgesamt kein besonders schönes Spiel, aber für uns reichte es zum ersten Sieg der Rückrunde! Weiter so!
Am 26.01. geht’s dann für uns zum Kieler TB.

Es spielten: Frauke, Bobby, Jule, Caroline, Sandra, Sophia, Franzi, Anne und Forty

Erfolgreiche Hinrunde der 1. Damen

Am 08.12. fuhren wir zu unserem letzten Hinrundenspiel zum Tabellenzweiten, dem BBC Rendsburg. Nachdem wir in den letzten Spielen immer mehr als genug spielfähige Spielerinnen waren, färbte sich die schlechte Trainingsbeteiligung auch auf das Spiel ab, sodass wir gerade noch zu acht auflaufen konnten.

Unser Gegner war uns bereits aus einem Pokalspiel vor einigen Monaten bekannt. Auch wenn wir uns seitdem als Team gut weiterentwickeln konnten, war uns bewusst, dass dieses Spiel gegen den direkten Tabellenkonkurrenten keineswegs einfach werden würde.

Das Spiel begann auf unserer Seite dementsprechend schleppend. Erst nach fünf Minuten verhalf uns Anne – unser einziger Center an diesem Tag – durch vier Freiwürfe zu unseren ersten Punkten. Während die Rendsburgerinnen konsequent den Weg zum Korb fanden und sowohl Korbleger, Freiwürfe als auch Dreier verwandelten, fiel es uns schwer ins Spiel zu finden. Erst in den letzten zwei Minuten halfen uns zwei Dreier von Melli und Caroline bei unserer Aufholjagd. Viertelstand 20:12.

Das zweite Viertel verlief rein punktetechnisch nahezu identisch, was zu einem Halbzeitstand von 40 zu 26 führte. Eine starke kämpferische Leistung von Kim erinnerte uns daran, intensiver zum Rebound zu gehen und um jeden Ball zu kämpfen. Zur Halbzeitpause ging es dann jedoch relativ gefrustet in die Kabine, in der Daniel darauf appellierte, mehr als Team zusammenzuspielen und Ball mehr zu swingen, um einfache Körbe zu erzielen. Zu häufig wurde in den letzten Spielminuten versucht, allein gegen drei den Weg zum Korb zu finden.

Trotz der guten Wurfquote der Gegner auch von weiter außerhalb, probierten wir phasenweise eine Zone aus. Wurde dies zuletzt im Training nur selten praktiziert, führte es im Spiel häufig zu Ballverlusten im Rendsburger Setplay und gab uns Kraft in unserer eigenen Offense. Leider wollte der Ball allerdings auch bei einfachen Chancen nicht immer sein Ziel durch den Ring finden und erschwerte uns die Aufholjagd. Zwischenstand: 38:56.

Spätestens im letzten Viertel neigte sich bei vielen von uns aufgrund der hohen Spielintensität die Kondition langsam dem Ende. In der 35. Spielminute lagen wir mit 22 Punkten hinten, was auch mental nicht gerade zu einer Besserung beitrug. Daniel nahm die Auszeit und versuchte noch einmal, die letzten Kräfte aus jedem zu mobilisieren und positive Worte zu finden… Und irgendwie schien es dann doch noch einmal „Klick“ zu machen. In den letzten vier Minuten bäumten wir uns noch einmal gemeinsam auf und erzielten noch 13 Punkte während die Rendsburgerinnen nur noch einmal zwei Freiwürfe trafen. Mit einem Viertelergebnis von 13 zu 21 konnten wir wenigstens die hohe Differenz ein wenig verkürzen (Endstand 69:59). Und wer weiß, vielleicht wird das im Rückspiel ja nochmal relevant…

Insgesamt können wir mit unserer Hinrunde sehr zufrieden sein. Aktuell belegen wir als Aufsteiger den dritten Tabellenplatz und haben nur gegen die Teams über uns verloren. Für die Rückrunde gilt es nun, darauf aufzubauen. Einige der Siege endeten mit einem knappen Ergebnis, sodass die Rückspiele nicht zu unterschätzen sind.

Es spielten: Frauke, Bobby, Kim, Melli, Caroline, Sophia, Gen und Anne